Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

28.01.15 – Spielwarenmesse

Blick in die Zukunft

Heute (28.1.) fand die Verleihung des „ToyDesign 2020“-Awards auf der Spielwarenmesse statt.

Toy Design 2020

Messe-Chef Ernst Kick (links) freut sich gemeinsam mit Wolfgang Schühle, Wooden Toys Group/Fachgruppe Holzspielzeug DVSI, Geschäftsführer Margarete Ostheimer, über die drei Gewinner des „ToyDesign 2020“.

 

Wie könnte ein Spielzeug für künftige Generationen aussehen? Dieser Fragestellung war in den vergangenen Monaten der Designer-Nachwuchs nachgegangen, der ein innovatives Produkt für die bis dreijährigen Kinder in den Fokus stellte. Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse, ermutigte dazu die jungen Leute, neue Wege zu gehen: „Gerade Studierende haben die Freiheit, abseits ausgetretener Pfade neue Designansätze zu entwickeln.“ Das sieht der Vorsitzende der Fachgruppe Holzspielzeug, Wolfgang Schühle, ähnlich: „Auch Hersteller von traditionellem Spielzeug müssen an Produktmöglichkeiten von morgen denken. Dazu zählen Experimente mit nachhaltigen, zukunftsorientierten Werkstoffen genauso wie die Ideen einer jungen Generation.“ An dem Wettbewerb beteiligten sich Studenten der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle und Studenten des Fachbereichs Design der Hochschule Anhalt in Dessau. Die Fachgruppe Holzspielzeug im Deutschen Verband der Spielwaren-Industrie (DVSI) initiierte und fördert den produktgruppenübergreifenden Nachwuchswettbewerb Design und Material, den die Spielwarenmesse organisiert und finanziert.

Ausstellung präsentiert Entwürfe

Die Ideen bewertete schließlich eine siebenköpfige Jury, die sich aus Design-Experten, Fachjournalisten und Spielwarenherstellern zusammensetzt – darunter auch Werner Aisslinger, Inhaber des Studios Aisslinger in Berlin und Deutschlands Designer des Jahres 2014, sowie Lars Quadejacob, langjähriger Chefredakteur der Fachzeitschrift „Design Report“. Die Experten wählten von den insgesamt 26 Teilnehmern drei Gewinner. Diese erhielten nun am gestrigen Mittwoch für ihre besonders innovativen Ideen mit hoher ästhetischer Qualität, Ergonomie und Multifunktionalität, ihre Auszeichnungen. Insgesamt wurden dabei Preisgelder in Höhe von 2250 € ausgelobt. Angela Corrado setzte sich mit ihrem Entwurf „Imagine Fort“ als Siegerin durch. Die US-Amerikanerin studierte während ihres Auslandssemesters am Fachbereich Design der Hochschule Anhalt in Dessau und ist nun wieder zurück am Industrial Design Department – Rochester Institute of Technology in den USA. Den zweiten Platz sicherte sich der Entwurf „Musil“ von Lena Mühl und den dritten Platz gewann Wanhyun Ko aus Südkorea, mit dem Entwurf „ZooMix“. Beide studieren an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein der Kunsthochschule Halle. In der Ausstellung „ToyDesign 2020“ in der Passage Halle 3A/4A sind noch während der gesamten Spielwarenmesse die Prototypen der Gewinner und die Entwürfe aller Teilnehmer des Wettbewerbs zu sehen.