22.09.26 – Neue Unternehmenszentrale in Dortmund

Thalia legt Grundstein für das „KulturQuartier“

Aus dem ehemaligen Bundesbankgebäude am Hiltropwall entsteht bis Mitte 2028 die neue Thalia-Unternehmenszentrale. Rund 500 Mitarbeiter sollen vom bisherigen Standort in Hagen nach Dortmund wechseln. Geplant sind neben modernen Arbeitswelten auch eine Musterbuchhandlung, ein Bistro sowie Räume für Lesungen und Kulturveranstaltungen.

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Grundsteinlegung für die neue Thalia Unternehmenszentrale in Dortmund. v.l.n.r.: Ingo Kretzschmar (Thalia), Oberbürgermeister Alexander Kalouti (Stadt Dortmund), Stephan Kölbl, Lennart Kölbl, Lisa Kölbl (Kölbl Group), Michael Freundlieb, Andre Kollek, Werner Schmidt, Britta Winkelmann (Freundlieb Bauunternehmen), Jessica Borchardt (BAID Architektur) © Viviane Vallendar Photography.

 

Mit der Grundsteinlegung am 18. September 2026 hat Thalia die nächste Phase seines Bauprojekts in Dortmund eingeläutet. Unter dem Namen „Thalia KulturQuartier“ wird das denkmalgeschützte ehemalige Bundesbankgebäude umfassend umgebaut und durch einen Neubau an der Poststraße ergänzt. Prägende Elemente des historischen Bestands sollen erhalten bleiben und mit dem modernen Anbau zu einem neuen Gebäudeensemble verbunden werden.

Die neue Zentrale soll nicht nur Arbeitsort für rund 500 Thalia-Mitarbeiter werden, sondern sich auch zur Stadtgesellschaft hin öffnen. Vorgesehen sind moderne Büro- und Arbeitsbereiche, begrünte Innenhöfe, ein Eltern-Kind-Büro sowie ein „Buch & Bohne Bistro“ mit Mittagsangebot. Eine Musterbuchhandlung soll zudem dazu dienen, neue Sortiments- und Ladenkonzepte zu entwickeln und zu erproben.

Darüber hinaus sind Lesungen, Kulturveranstaltungen und weitere Begegnungsformate geplant. Thalia möchte sich damit als Teil der Dortmunder Innenstadt positionieren und insbesondere die Leseförderung unterstützen. An der Grundsteinlegung nahm auch Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti teil.

Für den Neu- und Umbau zeichnet das Dortmunder Bauunternehmen Freundlieb verantwortlich. Die Planung stammt vom Hamburger Architekturbüro BAID, die Kölbl Group hatte das denkmalgeschützte Bundesbankgebäude im Jahr 2023 übernommen. Die Fertigstellung und der Umzug der Mitarbeiter sind für Mitte 2028 vorgesehen.