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30.07.18 – „Von Spielern für Spieler“

25 Jahre Pegasus Spiele

Zwei Spieler – eine Vision: Vor 25 Jahren machten Karsten Esser und Andreas Finkernagel ihr Hobby zum Beruf und gründeten Pegasus Spiele. Inzwischen gehört das Unternehmen zu den Größen der Branche – vor allem dank eines guten Gespürs, was die Wünsche der Kunden betrifft.

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Die Geschäftsführer Karsten Esser (li.) und Andreas Finkernagel sind selbst leidenschaftliche Spieler und von Anfang an mit Herzblut bei der Sache. © Loni Schuchardt

 

„Spiel des Jahres“, „Kennerspiel des Jahres“ und über eine Million verkaufte Exemplare von „Munchkin“ – die Erfolge und Auszeichnungen der vergangenen zehn Jahre bestätigen Pegasus Spiele seine Position auf dem deutschen Spielemarkt. Dabei hat alles ganz klein angefangen: Im Jahr 1993 legten Karsten Esser und Andreas Finkernagel, damals im Alter von 19 und 21 Jahren, den Grundstein in einem kleinen Geschäft in Friedberg. Große finanzielle Mittel hatten sie nicht zur Verfügung – dafür umso mehr Ehrgeiz und Motivation. Zugute kam ihnen auch der eigene Hintergrund, denn: „Wer selbst für Spiele brennt, hat auch Verständnis für das, was Spieler(innen) wollen“, wie es im Internetauftritt heißt.

Die richtigen Karten

Der erste große Wurf gelang mit dem Sammelkartenspiel „Magic: The Gathering“. Auf den Conventions, die Esser und Finkernagel als eingefleischte Spieler oft besuchten, zeichnete sich der Trend in Richtung der Sammelkartenspiele schnell ab. So sprangen sie auf den Zug auf und schafften es unter die fünf deutschen Großhändler für „Magic“. Bekanntlich wurde das Spiel zum Welterfolg und die erste deutsche Meisterschaft fand am Firmensitz in Friedberg statt – mit 512 Teilnehmern, und das kaum zwei Jahre nach der Gründung von Pegasus Spiele.

 In jeder Hinsicht war nun Vergrößerung angesagt, schnell umfasste das Sortiment über tausend Artikel. Gute Kontakte in der Spielwarenbranche trugen zu weiteren Erfolgen bei: Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit „Steve Jackson Games“ brachte man u. a. 2003 das parodistische Kartenspiel „Munchkin“ heraus, das alsbald Kultstatus erlangte.

Erfolge im Jahrestakt

Neben dem Vertrieb von Spielen brachte Pegasus auch eigene und eigens neu aufgelegte Titel heraus. Sehr gut aufgenommen wurde die Neuauflage des Klassikers „Illuminati“. Im Bereich der Familienspieler versuchte sich der Spieleverlag erfolgreich mit der Neuerscheinung „Mondo“.

 Den Auftakt für ein Jahrzehnt voller Treffer machte die Nominierung von „Pandemie“ als „Spiel des Jahres 2009“. Damit spielte sich das Unternehmen wortwörtlich ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit. Ein Jahr später folgte die nächste Nominierung und nach einer dritten im Folgejahr kam für „Village“ die Auszeichnung „Kennerspiel des Jahres 2012“. 2013 feierte man über eine Million verkaufte „Munchkin“-Spiele.

 Doppelt Glück brachte das Jahr 2014: „Camel Up“ wurde „Spiel des Jahres“, während „Istanbul“ das Rennen als „Kennerspiel des Jahres“ machte. Mit „Kingdomino“ und „Magic Maze“ gehörten auch 2017 wieder zwei Pegasus-Spiele zu den Nominierten für das „Spiel des Jahres“.

Geteilte Freude

Anders, als das geflügelte Logo vermuten lassen könnte, sind Esser und Finkernagel trotz des Erfolgs auf dem Boden geblieben. Vielmehr geben sie davon nur zu gern etwas ab: so spenden sie regelmäßig Spiele an Kindergärten, unterstützen die Projekte der Albert Schweitzer Kinderdörfer in Hessen und auf regionaler Ebene die Friedberger Tafel e.V..

 Daneben gibt es seit 2015 ein umfangreiches Partnerprogramm für den Fachhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein spezielles Logo am Eingang zeichnet die teilnehmenden Händler als „Pegasus Spiele Premiumshop“ aus. Diese heben sich durch ein umfangreiches Verlagsprogramm ab, das nicht nur Neuheiten, sondern auch viele Klassiker und Spielreihen beinhaltet. Außerdem unterstützt der Verlag seine Premiumshops mit exklusiven Highlights, Promo-Erweiterungen, Aktionen und Events, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit vor Ort gestaltet werden – geteilte Freude ist eben doppelte Freude.