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01.07.14 – Icti Care Prozess

Fortschreitende Etablierung im Markt

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Christian Ewert, President und CEO der ICTI CARE Foundation, tritt noch bis Ende Juli für die Ziele des ICTI CARE Prozesses ein.

 

Nach wie vor spielt China als Industriestandort für die Spielzeugbranche eine bedeutende Rolle – nahezu 70% aller Produkte kommen aus dem ostasiatischen Raum. Seit nunmehr zehn Jahren sichert der ICTI CARE Prozess (International Council of Toy Industries) eine faire und sichere Herstellung von Spielwaren und gilt als feste Größe, insbesondere wenn es um die Arbeitsbedingungen der Angestellten geht. Die Mitglieder des Weltverbandes, 22 internationale Spielwarenverbände, haben sich verpflichtet, die Umsetzung des Prozesses nach Kräften zu unterstützen und voranzutreiben. Seit die Kontrollgremien der Non-Profit-Organisation Ende 2003 mit den ersten Überprüfungen von chinesischen Industrieunternehmen begannen, hat sich das Konzept erfolgreich weiterentwickelt. Mittlerweile akzeptieren rund 1102 Fabriken den «Code of Conduct». Endverbraucher können sich beim Kauf von Spielwaren, die aus entsprechend zertifizierten Unternehmen stammen, sicher sein, dass menschenwürdige Arbeitsbedingungen eingehalten werden – davon profitieren derzeit etwa 700 000 Menschen. Das damit verbundene transparente und unabhängige System versichert Händlern und Verbrauchern gleichermaßen, dass Produkte in einem sicheren und gesunden Umfeld hergestellt werden. Dafür wurde ein einheitliches, angemessenes und vollständiges Überprüfungs- und Zertifizierungsprogramm entwickelt mit entsprechenden Checklisten, zusätzlichen Leitlinien sowie Trainings- und Schulungsmaßnahmen für die Prüfer der Fabriken.


Faire und sichere Produktion

Wie Christian Ewert, der noch bis Ende Juli als President und CEO die Geschicke der ICTI CARE Foundation leitet, betont, komme heute niemand, der mit Produkten auf dem amerikanischen oder europäischen Markt vertreten ist, am ICTI CARE Prozess vorbei. Derzeit sei man in zwölf Ländern vertreten, darunter auch in Tunesien. Künftig strebe man eine geographische Expansion an und habe dabei vor allem Lateinamerika und Brasilien sowie Mexiko im Blickpunkt. In Indien sind bisher lediglich zwei Fabriken zertifiziert, wobei man sich gerade dort ein schnelles Wachstum erhofft.