22.09.26 – Märklin öffnete seine Werkstore

Zwei Tage voller Modellbahnfaszination in Göppingen

Tausende Besucher nutzten am 18. und 19. September die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Märklin-Stammwerks in Göppingen zu werfen. Neben laufender Produktion erwarteten die Gäste Technik, Modellbahn, Familienprogramm und ein Sonderverkauf.

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„Kommen, sehen, staunen“: Unter diesem Motto hat Märklin am 18. und 19. September 2026 wieder die Türen seines Göppinger Stammwerks geöffnet. © Märklin

 
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Tausende nutzten die Gelegenheit, die traditionsreiche Modellbahnfertigung hautnah zu erleben, dem Märklin Team bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie zu genießen. © Märklin

 

Unter dem Motto „Kommen, sehen, staunen“ öffnete Märklin am 18. und 19. September 2026 die Türen seines Stammwerks in Göppingen. Von 9 bis 15 Uhr konnten die Besucher die Produktion hautnah erleben und dabei zahlreiche Stationen des traditionsreichen Modellbahnherstellers kennenlernen. Der Rundgang führte u. a. durch die Bereiche Druckguss und Gussbearbeitung, Galvanik, Metallbe- und -verarbeitung, Farbgebung, Kunststoff-Spritzguss und Dreherei. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt die Lokmontage. Dort konnten die Gäste verfolgen, aus welchen zahlreichen Einzelteilen ein fertiges Märklin-Modell entsteht.

Blick auf die Fertigung

Wie aufwendig die Herstellung einer Modellbahnlokomotive ist, erläuterte Wolfrad Bächle, Geschäftsführer der Gebr. Märklin & Cie. GmbH. Besonders die hohe Fertigungstiefe und der Anteil an Handarbeit hätten bei vielen Gästen für Staunen gesorgt. So fertigt Märklin nach eigenen Angaben auch kleinere Komponenten wie Zahnräder, Räder, Puffer und Schrauben selbst. Neben der Produktion präsentierten sich auch die Lehrwerkstatt und das Märklin Engineering. Damit erhielten die Besucher nicht nur Einblicke in die Fertigung, sondern auch in die Ausbildung sowie in die technische Entwicklung der Modelle.

Programm für die ganze Familie

Auch abseits der Werkhallen wurde am Göppinger Stammsitz einiges geboten. Auf dem Veranstaltungsgelände sorgten Radio Fips und die Filstalwelle für Musik und Gesprächsrunden. Die Messe Dortmund stellte sich ebenfalls vor. Für Kinder und Modellbahn-Fans gab es Wagen aus den Produktwelten my world und Start up, die selbst gestaltet und bemalt werden konnten. Ein weiterer Anziehungspunkt war der große Zelt-Sonderverkauf mit Produkten von Märklin, TRIX und LGB. Eine besondere Erinnerung an die Veranstaltung bot das Technikforum: Dort wurde eine spezielle Münze geprägt, die das aktuelle Insidermodell zeigt und damit auch für Sammler interessant sein dürfte.

Auch das Märklineum war gefragt

Viele Gäste nutzten ihren Besuch in Göppingen zudem für einen Abstecher ins Märklineum. Nach Angaben von Museumsleiter Uwe Müller stieß insbesondere die große H0-Schauanlage auf Interesse. Darüber hinaus vermittelt die Ausstellung anhand historischer Stücke die Geschichte des Unternehmens und der Marke Märklin. Eric-Michael Peschel, Leiter des Eventmarketings bei Märklin, betonte die Bedeutung des gemeinsamen Engagements von Mitarbeitern, Helfern und regionalen Vereinen. Gerade das Zusammenspiel von Showbühne, Kinderprogramm und Bewirtung habe die Veranstaltung zu einem Treffpunkt für Familien gemacht.

Der nächste Tag der offenen Tür im Märklin-Werk ist bereits angekündigt: Vom 17. bis 19. September 2027 soll die Veranstaltung im Rahmen der IMA erneut stattfinden.