28.07.26 – gamescom 2026

Messe setzt auf Zukunft, Indie-Games und gesellschaftliches Engagement

Unter dem Leitthema „Games machen Lust auf Zukunft“ rückt die gamescom 2026 Innovationen, kreative Indie-Studios und den gesellschaftlichen Beitrag der Gaming-Community in den Mittelpunkt. Zudem werden zahlreiche Spitzenpolitikerinnen und -politiker zum weltgrößten Games-Event in Köln erwartet.

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In wenigen Wochen stürmen wieder begeisterte (Video-) Spieler die Kölner Messehallen. © gamescom global

 

Die gamescom 2026 findet vom 24. bis 30. August in Köln sowie online statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Games machen Lust auf Zukunft“. Im Fokus stehen neue Spiele, technologische Innovationen, Unternehmensgründungen und die Zukunft der Games-Branche. Damit wollen die Veranstalter game – Verband der deutschen Games-Branche und Koelnmesse den positiven Blick nach vorn unterstreichen, der die Gaming-Kultur prägt. „Die Community, die Studios, die ganze Branche – wir alle gucken nach vorn. Auf der gamescom geht es natürlich um die Spiele von morgen, aber es geht genauso um die Lust, Unternehmen zu gründen, um Innovationen und die Begeisterung für die allerneuesten Technologien. Im Kern dreht es sich immer um die Frage ‚Wie erreiche ich das nächste Level?‘ Ich finde, so eine Lust auf Zukunft ist genau das, was wir in diesen Zeiten brauchen“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche.

Zwei Trends sollen die Veranstaltung besonders prägen: Unter dem Titel „Spielend die Welt retten“ wird das gesellschaftliche Engagement der Gaming-Community hervorgehoben – von Spendenaktionen über Charity-Streams bis hin zu Aktionen für Demokratie und soziale Projekte. Der zweite Trend „Kleine Teams, große Erfolge“ rückt die wachsende Bedeutung von Indie-Studios in den Mittelpunkt. Dank neuer Entwicklungsmöglichkeiten und digitaler Vertriebswege gelingt es kleinen Teams zunehmend, international erfolgreiche Spiele zu veröffentlichen.

Auch politisch erhält die gamescom 2026 besondere Aufmerksamkeit. Erstmals wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den gamescom congress eröffnen und die Messe besuchen. Bereits zur offiziellen Eröffnung werden u. a. EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen, Vizekanzler Lars Klingbeil, Bundesforschungs- und Games-Ministerin Dorothee Bär sowie Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst erwartet. Themen sind die Stärkung des Games-Standorts Deutschland und Europa, steuerliche Fördermaßnahmen sowie die Rolle von Games für Demokratie und Gesellschaft.