Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

15.09.15 – Kinderwagen ist das neue Statussymbol

BVS: Kleiner Baby-Boom

Der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels (BVS) prognostiziert für 2015 ein Umsatzplus im Bereich Baby- und Kinderausstattung sowie -spielzeug.

216aa1015sp.jpg

Modisch, sportlich und multifunktional: Moderne Kinderwagen gelten als „Statussymbol“ junger Eltern. Foto: Koelnmesse GmbH

 

Laut BVS geben die Deutschen in diesem Jahr voraussichtlich über 2,3 Mrd. € für Baby- und Kinderausstattung sowie -spielzeug aus. Aufgrund des gestiegenen Dollarkurses und der damit verbundenen höheren Einkaufspreise ist hier ein Umsatzwachstum von 5 bis 8 % zu erwarten. Steffen Kahnt, stellvertretender Geschäftsführer des BVS, erklärt diese Entwicklung wie folgt: „Eltern von heute gründen später eine Familie und verfügen dann oft über erste Finanzpolster. Da wird dann bei der Erstausstattung nicht geknausert.“

Vor allem nicht beim Kinderwagen. Dieser könne als neues Statussymbol junger Eltern gelten, das nicht nur hochwertig und sicher verarbeitet sein, sondern auch zum modischen Stil der Familie passen muss. Multifunktionale Kinderwagen mit Ledergriffen und Melangetextilien sowie der Möglichkeit, verschiedene Aufsätze zu befestigen, liegen besonders im Trend.

In 2014 wurden dem Marktforschungsunternehmen Interconnection Consulting zufolge hierzulande 651.000 Kinderwagen verkauft. Noch stärker – nämlich um 2,4 % im Vergleich zu 2013 – wuchs auch der Markt für Autokindersitze, von denen 2,3 Mio. Exemplare über den Ladentisch gingen. Seit 2014 macht zudem das Segment Baby- und Kinderspielzeug wieder eine gute Figur. Laut Eurotoys-Statistik gaben die Deutschen im vergangenen Jahr 483 Mio. € für Spielwaren für Kinder unter drei Jahren aus.

Weitere Artikel zu: