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01.02.14 – Toy Factory

Erfolgte Geschäftsaufgabe

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Die «Toy Factory» im oberfränkischen Rödental musste Ende Dezember schließen.

 

Der Rödentaler Spielwarenfachmarkt «Toy Factory» hat zum Jahresende seine Pforten geschlossen. Dabei erfolgte der Verkauf auf über 3600 m2 noch bis einschließlich 31.12.– zum Teil mit erheblichen Rabatten. In einer Stellungnahme begründete Geschäftsführer Michael Zapf den Schritt mit Umsatzrückgängen bis zu 10%, die man auch mit neuen Sortimenten nicht mehr habe auffangen können. Vor allem die demographische Entwicklung mit zurückgehenden Geburtenzahlen in der Region habe sich deutlich bei den Sortimenten Baby- und Kleinkind sowie Spielzeug bemerkbar gemacht. Zudem unterliege die Handelslandschaft seit der Eröffnung der Filiale im Jahr 1997 starken Veränderungen. «Neue Absatzkanäle, wie das Internet, machen dem stationären Handel hinsichtlich der damit verbundenen transparenten Preisstruktur schwer zu schaffen», betont der Geschäftsmann. Immer mehr Wettbewerb im Einzelhandel durch Filialisten, Discounter und Einkaufsmärkte habe den Druck auf die unternehmerische Entscheidung verstärkt. Während man anfangs noch mit dem Gedanken spielte, die Fläche auf der Grünen Wiese um rund ein Drittel zu verkleinern, habe schließlich ein interessantes Angebot zur Übernahme der Immobilie dazu geführt, den Standort ganz aufzugeben. Dies seien «einige der Gründe, die uns letztlich zu diesem schweren Entschluss veranlassten und nunmehr 22 Mitarbeiter arbeitslos machen.» Die «Toy Factory» in Erfurt bleibt von der Schließung unberührt. Dort läuft das Geschäft aufgrund der guten Lage in dem Einkaufscenter «Thüringen-Park» erfreulich.