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05.06.19 – Auszeichnung

Deutscher Gründerpreis – die Nominierten

Die Finalisten für den Deutschen Gründerpreis 2019 in den Kategorien StartUp und Aufsteiger stehen fest. In letztgenannter Sparte ist auch ein Unternehmen aus unserer Branche.

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Es bleibt spannend: Erst am 2. Juli steht fest, wer die begehrte Trophäe ergattert. © Deutscher Gründerpreis

 
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Die „Tonies“-Gründer dürfen sich Hoffnungen auf den Deutschen Gründerpreis machen. © Boxine

 

Zukunftsthemen bestimmen in diesem Jahr den Deutschen Gründerpreis mit Geschäftsmodellen, die unser persönliches Leben verändern, unsere Arbeitswelt, unsere Mediennutzung und die Hochtechnologie-Forschung. Die Spanne der Geschäftsmodelle reicht von innovativen Hör- und Spielfiguren über intelligente Steuerungssysteme bis hin zu revolutionären Instrumenten, die von internationalen Elite-Unternehmen und Technologie-Konzernen dankbar angenommen werden. Die nominierten Unternehmen setzen zunehmend auf Cloud-Dienste und Unterstützung durch künstliche Intelligenz.

 

Sechs herausragende Unternehmen wurden durch die Jury nominiert, die sich aus Vertretern der Partner stern, Sparkassen, ZDF und Porsche sowie der Förderer des Preises zusammensetzt.

 

In der Kategorie StartUp stellt der Preis ein- bis maximal dreijährige Unternehmen in den Mittelpunkt, die ihre Geschäftsidee besonders erfolgreich am Markt etabliert haben. Nominiert sind:

  • Cargonexx GmbH aus Hamburg: Optimal ausgelastete Lkw statt unnötiger Leerfahrten, die die Autobahnen verstopfen und die Luft verpesten, das ist das Ziel von Cargonexx. Auf deren Internet-Plattform melden Unternehmen, welche Fracht sie wohin transportieren wollen und Speditionen sehen, wo gerade Lkw frei sind. Ein „lernender“ Algorithmus berechnet blitzschnell und vollautomatisch die optimale Verteilung der Ladungen auf die verschiedenen Transportfirmen.
  • GBS German Bionic Systems GmbH aus Augsburg: Die Exoskelette von German Bionic Systems unterstützen den Rücken beim Heben schwerer Lasten und beugen so Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen vor. Das innovative Hightech-Produkt für die Industrie 4.0 sieht aus wie eine futuristische Rettungsweste. Sensoren registrieren, wenn sich der Träger nach vorne beugt, um etwas anzuheben, und schalten automatisch kleine Motoren zu, neutralisieren so bis zu 25 Kilogramm.
  • Swabian Instruments GmbH aus Schwieberdingen: Das Unternehmen gehört weltweit zu den innovativsten Unternehmen im Bereich der Quantentechnologie. Ihr „Time Tagger“ kann Signale mit einer Präzision von wenigen Picosekunden (Billionstel einer Sekunde) erfassen und in Echtzeit verarbeiten. Damit revolutionieren die Schwaben die digitale Messtechnik. Das nutzen beispielsweise internationale Eliteuniversitäten, bei denen Quantencomputer derzeit das Top- Forschungsthema sind.

 

In der Kategorie Aufsteiger werden Unternehmen ausgezeichnet, die nicht älter als neun Jahre sind und bereits ein außerordentliches Wachstum erreicht haben. Nominiert sind in diesem Jahr:

  • Boxine GmbH aus Düsseldorf: Eine völlig neue, kindgerechte Möglichkeit, Hörspiele und Musik zu hören – das sind die „Tonies“ von Boxine. Das Abspielgerät ist ein kuscheliger, weich gepolsterter Würfel, den das Kind auch mit ins Bett nehmen kann. Die Inhalte sind nicht auf CDs gepresst, sondern in liebevoll gestalteten Spielfiguren versteckt. Das originelle Spielzeug löste in deutschen und europäischen Kinderzimmern geradezu einen Riesen-Hype aus.
  • collaboration Factory AG aus München: Die „atmende“ Software von collaboration Factory bietet völlig neue, extrem flexible Möglichkeiten, hochkomplexe Projekte zu managen. Die einzigartige Plattform „cplace“ ermöglicht sowohl klassisches als auch agiles Projektmanagement, schafft die Balance zwischen zentraler Steuerung und dezentralen Einheiten. Anwender ohne Programmierkenntnisse können eine Art Baukastensystem aus sofort einsatzfähigen Software-Modulen nutzen.
  • Ramp 106 GmbH/OMR aus Hamburg: OMR steht für ein neuartiges, digitales Medienunternehmen. Der jährliche internationale Branchentreff „OMR Festival“ lockt über 50.000 Besucher nach Hamburg. Das Portal omr.com mit fundierten Fachbeiträgen rund um das Thema digitales Marketing und einer Jobbörse gehört jeden Monat für eine Million Menschen zur Pflichtlektüre. Seminare und Podcasts liefern umfangreiche Hintergrundinformationen und Unterhaltung.

 „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung“, sagt Patric Faßbender, Mitgründer der Tonies und Erfinder des erfolgreichen Audiosystems, „jetzt sind wir natürlich richtig gespannt, ob wir auch gewinnen“, ergänzt Partner Marcus Stahl.

 

Wer den begehrten Preis gewinnt, erfahren die Kandidaten bei der Preisverleihung am 2. Juli 2019 im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin.