03.08.26 – Einschulung 2026
Spielwaren gehören erneut zu den beliebtesten Geschenken
Zur Einschulung wird in Deutschland auch 2026 kräftig eingekauft. Nach einer aktuellen Prognose des Handelsverbandes Deutschland (HDE) wird der Einzelhandel zum Schulstart einen Umsatz von rund 770 Mio. Euro erzielen. Das entspricht einem Plus von 6,2 % gegenüber dem Vorjahr, als 725 Mio. Euro umgesetzt wurden.
Grundlage der Prognose ist eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des IFH Köln im Auftrag des HDE. Demnach planen knapp 12 % der Verbraucher, anlässlich der Einschulung einzukaufen – und damit mehr als im Vorjahr, als dieser Anteil bei 10 % lag. „Die Einschulung beschreibt einen wichtigen Meilenstein für Familien sowie Freunde und Bekannte. Daher planen die Verbraucherinnen und Verbraucher für einen guten Start der Erstklässlerinnen und Erstklässler auch in diesem Jahr Ausgaben für Schreibwaren, Kleinigkeiten für die Schultüte und passende Geschenke für die Einschulung“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Spielwaren fast so gefragt wie Schulausstattung
Neben klassischen Schulartikeln spielen Spielwaren weiterhin eine wichtige Rolle. Während 87 % der Kaufwilligen Süßigkeiten für die Schultüte einplanen und 75 % Produkte für die Schulausstattung wie Schulranzen oder Federmäppchen kaufen möchten, wollen ähnlich viele Befragte auch Spielwaren verschenken. Ebenfalls gefragt sind Bücher und Schreibwaren, zu denen knapp 70 % der Befragten greifen möchten.
Mehr Käufer trotz vorsichtigerer Ausgaben
Die geplanten Ausgaben fallen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt zurückhaltender aus. 44 % der Befragten wollen zur Einschulung weniger Geld ausgeben als 2025. Rund 31 % planen höhere Ausgaben, während etwa ein Viertel das Budget auf dem Niveau des Vorjahres belässt. Trotz dieser vorsichtigeren Ausgabenbereitschaft rechnet der HDE mit einem höheren Gesamtumsatz, da deutlich mehr Verbraucher Einkäufe zur Einschulung planen.



