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09.07.18 – DVSI

„Die Verbandsstrategie stimmt“

„Weihnachten im Sommer“: Unter diesem Motto veranstaltete der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie am 5. Juli seine Mitgliederversammlung in Nürnberg. Neben Themen wie Datensicherheit, Digitalisierung und Werbung gegenüber Kindern stand auch eine personelle Veränderung im Erweiterten Vorstand im Mittelpunkt der Tagung.

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Freuten sich über eine gelungene DVSI-Mitgliederversammlung in weihnachtlicher Atmosphäre (v. li.): Ulrich Brobeil, Gerd Schmelzer, Franz Josef Pschierer und Dr. Jürgen Brandstetter. © DVSI

 

„Im DVSI kann man Dinge bewegen und das machen wir auch – mit Ihnen zusammen. Die letzten sechs Jahre haben gezeigt, dass die mit Ihnen entwickelte Verbandsstrategie stimmt“, betonte Geschäftsführer Ulrich Brobeil zu Beginn der Veranstaltung. Franz Josef Pschierer, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, betonte in seinem Grußwort, dass die Anwesenden sich glücklich schätzen können, in so einer schönen Branche zu arbeiten und so Kinderaugen zum Leuchten bringen. Auch der Gastgeber, Lebkuchen Schmidt-Geschäftsführer Gerd Schmelzer, begrüßte die 81 Teilnehmer – darunter 40 Vollmitglieder des DVSI – und gab einen kurzen Einblick in sein Unternehmen, bevor Vertriebsleiter Bernhard Dudek weitere Informationen lieferte. Einen umfassenden Einblick in die Geschichte und die Produktion der Nürnberger Lebkuchen erhielten die Teilnehmer mittels eines 20-minütigen Films.

Wahl des Vorstands

Auf der Agenda der Tagung standen im Anschluss u. a. der Bericht zur Verbandsentwicklung 2017/2018, der Finanz- und Kassenbericht, die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung sowie die Wahl des Engeren sowie des Erweiterten Vorstands. Alle Mitglieder des Engeren Vorstands, Paul Heinz Bruder (Bruder Spielwaren), Frédéric Lehmann (Lego), Frank Schneider (Rollytoys Franz Schneider), Felix Stork (Simba Dickie Group) und Jörg Vallen (Busch), wurden in ihrem Amt bestätigt. Dem Gesamtvorstand gehören noch Christian Alsbaek (Goodbaby International), Beate Becker (Heless), Ulrich Hirsch (Clementoni), Dr. Rainer Noch (Noch), Sven Rathgeber (Rathgeber) und Susanne Knoche (Ravensburger) an. Letztgenannte ersetzt Daniel Barth (Steiff), der nicht mehr zur Wahl stand.

Gesunde Basis

Was das Wirtschaftliche angeht, steht der DVSI nach wie vor auf einer gesunden Basis: „Auch im dritten Jahr in Nürnberg haben wir gut gewirtschaftet“, so Ulrich Brobeil. „Wir erreichten eine Punktlandung mit einem kleinen Plus.“ Der Etat von 966 000 € weist ein Vermögen und Kapital von jeweils 280 000 € sowie einen Überschuss von 2000 € aus

Blick über den Tellerrand

Über aktuelle und geplante Aktionen in Europa sowie neue Vorschriften und Regularien der EU zu Spielwaren berichtete auch in diesem Jahr Catherine van Reeth, Generaldirektorin von Toy Industries of Europe (TIE). Eine große Herausforderung sieht der europäische Verband in den im Mai 2019 anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament sowie die Konstitution von EU-Kommission und Europäischem Rat.

Ebenfalls von großem Interesse und hohem Informationsgehalt war der Vortrag „Was wäre Weihnachten ohne Süßwaren“ von Tobias Behle, Head of Category Management and Shopper Marketing. Dabei verdeutlichte er, dass Süßwaren und Spielwaren ähnliche Saisonverläufe haben. Darüber hinaus zeigte er anhand einer mit der GfK durchgeführten Studie, dass der Shopper sich gerade in der Advents- und Weihnachtszeit spendabel zeige.

So geht es weiter

 Mit einem Blick in die Zukunft beendete der DVSI-Geschäftsführer schließlich die Tagung. „Nürnberg hat sich als Austragungsort bewährt. Ob die Teilnehmerzahl, das Fachliche oder das ,Rahmenprogramm'. In der ToyCity passte einfach alles“, resümierte Ulrich Brobeil, der sich bereits auf die nächste Mitgliederversammlung freut. Diese findet am 3. und 4. Juli 2019 bei der Vedes in Nürnberg statt. Bis dahin setzt sich der Verband natürlich weiter wie gehabt für seine Mitglieder ein: „Wir werden mit Ihnen zusammen den eingeschlagenen Erfolgskurs weiter gehen und dem DVSI ein strategisches Update verpassen. Mit höherer Schlagkraft und dem einhergehenden Wachstum werden wir relevanter werden“, versprach Brobeil.

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