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01.07.14 – E3

Konzentration aufs Wesentliche

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Technische Innovationen standen auf der E3 im Fokus – u.a. die neuen «Amiibo»-Figuren von Nintendo.

 
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Vom 10. bis zum 12.6. wurde die Electronic Entertainment Expo, kurz E3, erneut ihrer Rolle als Leitmesse für Computer- und Videospiele gerecht. Fast 50 000 Besucher– und damit rund 700 mehr als im Vorjahr – aus über 100 Nationen waren nach Los Angeles gekommen, um sich von den Innovationen der 200 Aussteller (2013: 230 Unternehmen) inspirieren zu lassen. «Die Videospiel-Industrie wächst explosionsartig und technische Innovationen standen im Mittelpunkt der E3» erläuterte ESA-CEO Michael Gallagher. Für ihn sind Videogames die innovativste und bezauberndste Kraft, die unsere Kultur und Entertainment-Erlebnisse auf der ganzen Welt voran bringen.

Nintendo verzichtete im Gegensatz zu seiner Konkurrenz auf ausgefeilte Bühnenshows und Lichteffekte und konzentrierte sich stattdessen, auf das, worauf es ankam: Spiele. Nach einer kurzen Einleitung waren bereits die ersten Szenen von «Super Smash Bros.» zu sehen. Parallel zu dem ab Oktober erhältlichen Spiel für die «Wii U» und «3DS» starten die Japaner mit dem Verkauf kleiner Amiibo-Plastikfiguren, worüber wir bereits in unserer Juni-Ausgabe auf Seite 60 berichteten. «Captain Toads Treasure Tracker» ist der zweite Titel, mit dem die «Wii U» im Weihnachtsgeschäft punkten soll.

Mit einem Mix aus alten und neuen Games versuchte Sony die «Playstation 4» schmackhaft zu machen. Neben Neuheiten, wie«Little Big Planet 3» und «Magicka 2», machte der Konzern auch in Sachen Hardware einige Ankündigungen. So soll ab dem 9.9. in Amerika eine weiße «PS 4» verfügbar sein – ein Termin für Deutschland steht noch nicht fest.

Bei Microsoft drehte sich ebenfalls alles um neue Produkte. «Die ’Xbox One’ ist der beste Platz für Spiele», sagte der neue Chef Phil Spencer. Die präsentierten Titel – darunter «Call of Duty Advanced Warfare», «Forza Horizon 2» und «Halo 5» – seien erst der Anfang. Die nächste E3 findet vom 16. bis zum 18.6.2015 statt.