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01.10.13

Poesie für Mädchen

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Bei «Paula und Lou – Wirbel in der Sternstraße» geht es um Familie und Freundschaft, aber auch um viel Chaos.

 
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«Der Baum der Erinnerung» von Ars Edition will Kinder für das schwierige Thema «Tod» sensibilisieren.

 

Ars Edition aus München liefert Mädchen ab acht Jahren mit der «Paula und Lou»-Reihe von Judith Allert unterhaltsamen Lesestoff. Im ersten Band «Wirbel in der Sternstraße» ist sich Hauptfigur Paula sicher, dass es im Nachbarhaus spukt. Daher setzt sie alles daran, die uralten Geister aufzuspüren – bis plötzlich Lou erscheint, deren Mutter das baufällige Gebäude geerbt hat und renovieren will. Als diese dann auch noch aufgrund eines Wasserrohrbruchs bei Paula und ihrem Vater einziehen, ist das Chaos perfekt. Illustriert wird die Geschichte von Joëlle Tourlonias.

An Kinder ab fünf Jahren hingegen richtet sich das Buch mit dem poetischen Titel «Der Baum der Erinnerung». Autorin Britta Teckentrup führt damit den Nachwuchs auf einfühlsame Weise an das Thema Trauer heran und zeigt dabei, dass der Tod keine endgültige Trennung in den Herzen bedeutet. Erzählt wird die Geschichte eines in die Jahre gekommenen Fuchses, der auf seinem Lieblingsplatz einschläft und nicht mehr aufwacht. Nach und nach versammeln sich dort andere Waldtiere. Gemeinsam lassen sie die schönen Momente, die sie mit ihm erlebt haben, Revue passieren. Allmählich wächst aus ihren Erinnerungen eine Pflanze, später dann ein großer Baum. Damit ist der Fuchs für die Freunde nie wirklich weg.