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25.05.16 – Cooperatives Brett- und Rollenspiel für 2-4 Spieler

Space Cowboys: T.I.M.E Stories

Bei Asmodee erschien ein Zeitreisespiel, welches die Spieler in die 1920er Jahre schickt, um entstandene Risse in der Zeit zu untersuchen.

„T.I.M.E Stories“ - Cover

Das edle Cover vermittelt Zukunft und Kühle.

 
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T.I.M.E Stories ist für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen und teleportiert die Spieler für knapp 90 Minuten in die Vergangenheit. Ziel des Spiels ist es, eine entstandene Anomalie in einer Nervenheilanstalt in einem bestimmten Zeitfenster zu klären und unversehrt zurückzukehren. 

Die Zukunft

Die Spieler schlüpfen in die Rolle von jungen Zeitagenten, die auf ihre erste Mission geschickt werden. Jedoch reisen sie nicht selbst in die Vergangenheit, sondern werden in Körper damals existierender Personen teleportiert. In dieser ersten Mission der Zeitreiseagenten sind dies Inhaftierte einer Nervenheilanstalt. Die Chrononauten wählen aus bis zu 8 Insassen, die man mit Ihren Fähigkeiten (Lebenspunkte, Abwehr, Geschick usw.) und Problemchen (Kokainsucht, Kannibale, Kriegstrauma usw.) steuern und lenken kann.

Die Nervenheilanstalt

In der Vergangenheit angekommen, erwachen die Helden in den Körpern ihrer Wirte und starten im Aufenthaltsraum der Anstalt. Für jeden Ort, den man aufsuchen möchte, gibt es spezielle Karten (4-8 Stück). Auf deren Rückseite sind der Raum an sich, Personen und Gegenständen abgebildet. Auf der verdeckten Vorderseite befinden sich Informationen oder Gefahren. Die Zeitagenten können sich nun in diesem Raum umsehen und entweder alleine Nachforschungen anstellen oder sich in Gruppen auf Kartenteilen (Karten umdrehen) positionieren.

Tempus Fugit

Um einen Raum zu verlassen werden ebenso Zeiteinheiten benötigt, wie für die verschiedenen Aktionen (Kampf, Diebstahl, Gespräche) innerhalb der Zimmer. An den Orten können Informationen, Objekte oder neue Kartenteile gefunden werden, die weitere Komplexe der Anstalt preisgeben. Die Örtlichkeiten können mehrmals besucht werden, was jedoch wertvolle Zeit kostet und die ganze Mission in Gefahr bringt.

Fazit

T.I.M.E Stories vereint Brett- und Rollenspielelemente. Die tolle Optik und der Spielmechanismus mit den ständigen Ortswechseln, Möglichkeiten mit Personen zu interagieren und das Geheimnis zu lüften, funktionieren perfekt. Hinzu kommt die kommunikative Ausrichtung des Spiels zwischen den Agenten, welche das Spielempfinden und -spaß um ein vielfaches steigert. Die Widrigkeiten, die T.I.M.E Stories  beinhaltet (Zeitdruck, Scheitern, Kombinationsfähigkeit), verlangen den Spielern alles ab und machen es zu einem reinen Expertenspiel. 

Lob zum Spiel

  • sehr gute Graphik
  • Erweiterungen geplant
  • stimmige Kombination aus Brett- und Rollenspiel

Kritik zum Spiel

  • benötigt sehr hohe Frustrationsgrenze