26.02.26 – Test der Redaktion
„Aquatica“ von Frosted Games
„Aquatica“ ist ein strategisches Engine-Building-Spiel, das in ein vergessenes Königreich unter Wasser mit allerhand Gestalten, versunkenen Stätten und Schätzen führt.
Durch taktisches Handmanagement und cleveres Auslösen von Aktionsketten versuchen die Spieler ihr eigenes Reich wachsen und gedeihen zu lassen und Schritt für Schritt die meisten Siegpunkte zu sammeln. Das Herzstück des Spiels ist ein einzigartiger Kartenmechanismus: Die Tiefen des Meeres locken mit zahlreichen Stätten, die man erobern oder kaufen kann. Macht man das, schiebt man die Karte in einen der Schlitze seines mehrlagigen Spielertableaus. Dadurch wird nur der oberste von mehreren Boni sichtbar, den man fortan in seinem Zug nutzen kann. Jede Nutzung schiebt die Karte weiter nach oben und legt neue Boni frei. Wer sich clever anstellt, bleibt im Kombo-Fluss. In jedem Zug kann man außerdem Charakterkarten aus der Hand ausspielen, um neue Stätten zu entdecken, weitere Meeresbewohner zu rekrutieren oder die Handkarten wieder aufzunehmen.
„Ich liebe die Unterwasserwelt von ,Aquatica‘“, sagt das spielzeug-Redakteurin Susanne Böhm, die das Spiel getestet hat. „Das hochwertige Spielmaterial machte mir schon beim Auspacken Lust auf mehr. Der Spielaufbau ist simpel, die Regeln recht schnell gelesen. Und dann baut sich Zug um Zug eine Welt auf, die immer mehr Möglichkeiten bietet. Man kann taktische Überlegungen anstellen, um umfangreiche Aktionsketten auszulösen und wird nicht selten davon überrascht, was sich währenddessen noch an zusätzlich möglichen Aktionen ergibt. So sammelt man Punkt für Punkt, bis die vier allgemeinen Ziele erfüllt sind und das Spielende eingeleitet wird. Mir hat besonders gefallen, dass man im Spiel zwar miteinander um Punkte konkurriert, aber sich nicht aktiv gegenseitig schaden muss, um als Sieger hervorzugehen. Die eigenen Aktionsketten zu gestalten und zu überlegen, wie ich meinen nächsten Zug gestalte, hat mich so vereinnahmt, dass der reine Sieggedanke total in den Hintergrund gerückt ist. Gewonnen hab ich übrigens aber trotzdem.“




