14.05.26 – Geschäftsentwicklung

Playmobil macht weiterhin Verluste

Die Horst Brandstätter Group mit ihren Business Units Playmobil, Lechuza und Playmobil-FunPark erzielte im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von 409 Mio. € (Vorjahr: 449 Mio. €). Der Umsatzrückgang hat sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich abgeschwächt.

Spielwarenmesse-Playmobil-Copyright-Meisenbach-Verlag-GmbH.jpg

Als wichtige Produktneuheit kündigt Bahri Kurter für den Herbst „Playmobil hi!“ an. © Meisenbach Verlag GmbH

 

Trotz weiterhin negativem Ergebnis investiert die Unternehmensgruppe mit ihren Marken Playmobil, Lechuza und dem Playmobil-FunPark konsequent in Transformation, Innovationen und effizientere Strukturen, um langfristig wieder profitabel zu wachsen. Belastet wird das Geschäft weiterhin durch die schwache Wirtschaftslage sowie hohe Energie- und Infrastrukturkosten in Deutschland und Europa. Erste Transformationsmaßnahmen zeigen laut Unternehmen jedoch bereits positive Effekte.

Neue Zielgruppen, Innovationen und strategische Partnerschaften

Playmobil setzt im laufenden Geschäftsjahr verstärkt auf neue Zielgruppen, Innovationen und Lizenzpartnerschaften. Dazu gehören Kooperationen mit dem DFB und der DFL: Zur Fußball-WM 2026 gibt es eine Figurenserie rund um die deutsche Nationalmannschaft, im September folgt erstmals eine Bundesliga-Figurenserie aller Clubs. Ein limitiertes Starter-Set war bereits kurz nach Verkaufsstart ausverkauft. Zudem wurden Partnerschaften mit Mattel (Barbie, Monster High) und der WWE geschlossen. Als wichtige Produktneuheit kündigt Playmobil für den Herbst „Playmobil hi!“ an. Das interaktive System erweitert das klassische Rollenspiel um Audioelemente wie Geschichten, Sounds und Rätsel – ganz ohne Bildschirm oder WLAN. Die Neuheit wurde bereits auf der Spielwarenmesse vorgestellt und ist für den Deutschen Spielzeugpreis nominiert.

„Die intensive Entwicklungsarbeit der vergangenen Jahre zahlt sich zunehmend aus“, unterstreicht Bahri Kurter, Vorstand Business Unit Playmobil. „Wir sehen, dass unsere neuen Produkte und Kooperationen im Markt auf großes Interesse stoßen und unsere Markenpräsenz stärken. Das hat sich bereits im letzten Weihnachtsgeschäft sowie durch die Marktdaten aus dem ersten Quartal bestätigt. Darauf bauen wir im laufenden Geschäftsjahr konsequent auf.“