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01.10.13 – BVS

Spendable Eltern

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Der Markt für Baby- und Kleinkindspielzeug legte – laut Npd Group/Eurotoys– mit 11% im vergangenen Jahr kräftig zu. Quelle: Npd Group/Eurotoys

 

Wie das Institut für Handelsforschung Köln (IFH) meldet, gaben die Deutschen im vergangenen Jahr für eine komplette Erstausstattung – vom Wickeltisch bis zum Strampler– rund 2855 EUR aus. Auch wenn nicht alles neu gekauft werden muss, weil z.B. ältere Geschwister da sind, wurden im Durchschnitt immer noch 1300 EUR für den Nachwuchs investiert. Betrachtet man die ersten drei Lebensjahre von Sohn oder Tochter, so geben Eltern jährlich insgesamt 2,28 Mrd. EUR oder 1131 EUR pro Kind für deren Ausstattung aus. Vergleicht man 2012 mit dem Vorjahr, ging der Markt dabei um 2% zurück (2011: 2,32 Mrd. EUR). Der Markt für Baby- und Kleinkindspielzeug zeigt sich hingegen nicht nur stabil, sondern legt sogar kräftig zu. Laut Eurotoys-Statistik gaben die Deutschen in 2012 486 Mio. EUR oder 241 EUR pro Kind aus (2011: 437 Mio. EUR) – das entspricht einem Plus von 11%. Dazu führte Willy Fischel, Geschäftsführer des Bundesverbandes des Spielwaren-Einzelhandels (BVS) im Rahmen eines Fachgesprächs auf der Fachmesse Kind + Jugend in Köln aus: «Deutschlands Wunschkinder profitieren von großzügigen Eltern und Großeltern.»

Eine erstmals seit vielen Jahren wieder gestiegene Geburtenrate stimmt den Kölner Fachverband weiterhin optimistisch. So sei mit stabilen Ausgaben für Baby- und Kleinkinderausstattung und sogar einem Zuwachs bei Spielzeug nach einer zuletzt stagnierenden Entwicklung zu rechnen. Besonders der heiße Juli hatte zuletzt den Umsatz von Strand-, Wasser- und Outdoorspielzeug angekurbelt: Ob Kinderfahrzeuge, Sandspielzeug oder Zelte – das schöne Wetter lud zum Spielen draußen ein.