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29.01.18 – Teddy-Hermann

Vertrauensmarke mit Tradition

Teddy-Hermann, ein über 100 Jahre altes Familienunternehmen, wird heute bereits in vierter Generation am Standort Hirschaid in Oberfranken/Bayern geführt. Über all die Jahrzehnte ist die Firma ihren Stärken – Qualität und Wertigkeit, Design und Kundenservice – treu geblieben. Eine besondere Rolle nimmt zudem der Fachhandel ein.

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Freuen sich auf den persönlichen Austausch und spannende Gespräche mit den Fachhändlern (v. li.): Margit Drolshagen und Tochter Dorothee Weinhold. © Teddy Hermann

 
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Seit Januar für den Fachhandel verfügbar: die „Herzekind“-Kollektion von Teddy-Hermann. © Teddy Hermann

 
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„Der Faktor Familienunternehmen ist manchmal Fluch und Segen zugleich, insgesamt sind wir aber überzeugt, dass die Vorteile überwiegen. Teddy-Hermann wurde schon immer von Familienmitgliedern mit Herzblut geführt und so soll es auch bleiben! Wir glauben daran, dass unsere Kunden das sehen und auch zu schätzen wissen“, bringt Prokuristin Dorothee Weinhold die Firmenphilosophie auf den Punkt. Von Anfang an steht für Teddy-Hermann Qualität, Design und Kundenservice an erster Stelle: „Wir sehen Teddy-Hermann als eine Vertrauensmarke mit Tradition und Qualität sowohl für unsere Fachhändler als auch für unsere Endverbraucher und glauben daran, dass Qualität Zukunft hat“, ergänzt Margit Drolshagen, Weinholds Mutter und geschäftsführende Gesellschafterin.

 Die Kernkompetenz des Unternehmens, das im Jahre 1912 von Bernhard Hermann im thüringischen Sonneberg gegründet wurde, sind zum einen naturnah gestaltete kuschelige Plüschspieltiere mit Niedlichkeitsfaktor für Kinder, zum anderen hochwertige Sammlerbären mit Charakter aus edlen Naturmaterialien wie Mohair und Alpaka. Bei den 70 bis 90 Neuheiten, die man jährlich herstellt, gilt: Der Mix aus liebevollem Design, besonderen Details und treuherzigem Gesichtsausdruck macht jedes Tier und jeden Bären zum Liebhaberstück.

 Da die Plüschtierherstellung seit jeher sehr lohnintensiv ist – fast alles ist Handarbeit und nicht durch Maschinen ersetzbar –, musste sich auch Teddy-Hermann Anfang der 80er Jahre neu ausrichten. Dem Unternehmen, zum damaligen Zeitpunkt mit über 200 Mitarbeitern, blieb nichts anderes übrig, als seine Produktion zum Teil zu verlagern: „Es war für uns eine schwere Zeit, als in den 80er Jahren große Kunden von uns anfingen, Eigenmarken im Plüschtierbereich in Fernost fertigen zu lassen. Bedingt durch den hohen Kostendruck, mussten auch wir schweren Herzens unsere Produktion zum Teil verlagern. Es war für uns leider eine absolute Notwendigkeit, um das Überleben des Unternehmens zu sichern“, erinnert sich Margit Drolshagen. Heute fertigt Teddy-Hermann nach wie vor am Standort Hirschaid, hergestellt werden hier allerdings hauptsächlich Sammlerbären in limitierten Auflagen. Seit Herbst vergangenen Jahres wird dort auch eine personalisierbare Kuschelbären-Serie für Kinder produziert.

Frühe Markenbindung im Fokus

Mit der neuen Kollektion „Herzekind“ – der Name war früher der Kosename vom Vater für Margit Drolshagen – unter der Dachmarke Hermann Teddy Collection will das Unternehmen Eltern möglichst früh an die Marke Teddy-Hermann heranführen, wie Weinhold näher ausführt: „Teddy-Hermann ist eine Vertrauensmarke mit Tradition. Den Bereich trendige Geschenkartikel sowie Kleinkind haben wir als strategische Wachstumsfelder identifiziert. Wir wollen Eltern nun möglichst früh für die Marke Teddy Hermann begeistern. Im Kleinkind-Bereich ist Eltern Qualität, Sicherheit, zeitgemäßes Design und Trendgespür ganz besonders wichtig. Hier wollen wir mit unserer neuen ,Herzekind'-Linie punkten.“ Das Sortiment, das seit Jahresbeginn verfügbar ist, umfasst liebenswerte Klassiker wie Schäfchen und Igel, aber auch außergewöhnliche Zeitgenossen wie rosa Lamas, trendige Schwäne mit Krönchen, knautschige Polarbären und samtweiche Riesenkäfer.

 Neben der neuen „Herzekind“-Kollektion dürfen sich Fachhändler auf zahlreiche weitere Innovationen aus dem Hause Teddy-Hermann freuen. So ziehen im Rahmen der naturnahen Hermann Teddy Collection das liebenswerte Minihängebauchschwein Helga, niedliche Australien Shepard Welpen und eine flauschige Siamkatze sowie eine elegante Karteuser Katze ins Portfolio ein. Da Teddy-Hermann großen Wert auf bedingungslose Sicherheit und Schadstofffreiheit legt, werden alle Neuheiten strikten Produkttests in unabhängigen und renommierten Testlabors unterzogen.

Rundum-Sorglos-Paket für Fachhandel

Genau wie die Faktoren Qualität und Sicherheit spielt auch der Fachhandel für das Familienunternehmen eine wichtige Rolle. Für Teddy-Hermann ist dieser Vertriebspartner Nummer eins. „Wir sehen uns seit jeher als Servicelieferant und Fachhandelspartner, beliefern daher Amazon und Großflächen aus Überzeugung nicht, auch wenn wir hier an Umsatz vorbeigehen“, betont Dorothee Weinhold. Zum guten Miteinander und für die intensive Beratung tragen auch die aktuell zehn langjährigen und engagierten Handelsvertreter, die in der DACH-Region tätig sind, bei. Aufgrund der eigenen Produktion kann Teddy-Hermann den Händlern personalisierbare Teddys, sprich eine hochwertige Bestickung der Sohle, anbieten, mit denen sie sich bei ihren Kunden profilieren können.

 Ebenfalls bedingt durch die eigene Produktion ist der Hersteller in der Lage, rasch auf mögliche Reklamationen zu reagieren. Neben den kleinsten Verpackungseinheiten und geringen Mindestabnahmen gibt Teddy-Hermann dem Fachhandel pro Jahr zwei ansprechende Schaufensterdekorationen an die Hand, die dem Händler „Arbeit“ abnehmen, für frischen Wind sorgen und Umsätze ankurbeln. Darüber hinaus bietet man Kataloge für alle Sortimente an sowie hochwertige Werbemittel wie Tragetaschen, Streuprospekte und Dekoposter für den POS.

 Zur aktuell schwierigen Situation des Fachhandels bezieht Weinhold Stellung: „Es ist traurige Tatsache, dass der Fachhandel aktuell mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Wir arbeiten jedoch schon so viele Jahre mit so vielen hoch engagierten Fachhändlern zusammen und glauben daher, dass diese Fachhändler Zukunft haben werden und der Konsument dies in hoffentlich naher Zukunft erkennt und entsprechend honoriert.“ Wie sie weiter ausführt, fehle beim reinen Online-Shopping einfach der Erlebniseinkauf. Tote Innenstädte dienen ihrer Meinung nach niemandem, wie Weinhold abschließend bekräftigt: „Gerade im Plüschbereich ist es für uns wichtig, dass unsere Artikel angefasst werden können. Denn erst darüber zeigen sich die Qualitätsunterschiede.“