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26.02.19 – Spielwarenmesse 2019 Stellungnahme

Offener Brief Ernst Kick

Ernst Kick, der Vorstandsvorsitzende der Spielwarenmesse eG, hat zum Thema „Beteiligungsverhalten der Aussteller auf der Spielwarenmesse®“ einen offenen Brief verfasst, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

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Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse eG. © Spielwarenmesse

 

„Wir freuen uns jährlich darauf, auf der Spielwarenmesse® die weltweit wichtigsten Einkäufer und Händler der Branche in Nürnberg begrüßen zu dürfen. Eine Entwicklung der letzten Jahre bereitet uns dabei Sorge: Es erreichen uns vermehrt Beschwerden von Fachhändlern, die sich auf einigen Ständen unerwünscht fühlen, weil sie keine Termine im Vorfeld mit bestimmten Ausstellern vereinbart hatten. Aus aktuellem Anlass sehe ich mich gezwungen, dazu klar Stellung zu beziehen.

Auf der Spielwarenmesse® 2019 hatten wir erneut Aussteller zu Gast, die Geschäftsinhabern und ihren Mitarbeitern auch nach langer Wartezeit nicht ermöglichten, auf ihre Stände zu gelangen. Bei unseren Fachbesuchern führen solche Umgangsformen in der Branche zu Enttäuschung und Frustration, was ich sehr bedauere. Als Vorstandsvorsitzender spreche ich für die gesamte Spielwarenmesse eG, dass wir strikt gegen diese Vorgehensweise sind.

 Eine Abschottung der Messestände wirkt sich sowohl auf die Spielwarenmesse® als auch auf die Besucher negativ aus und stellt eine Gefährdung des reibungslosen Geschäftsablaufs dar. Vor allem für kleinere Händler ist es kontraproduktiv geworden, wie sich einige Unternehmen bei uns präsentieren. Dabei sind wir mehr denn je bestrebt, unseren Ausstellern und den Fachbesuchern ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Unser aller Ziel sollte sein, die Spielwarenmesse® als Informations- und Kommunikationsveranstaltung zu fördern!

Denn sie lebt nicht nur vom geplanten Treffen, sondern auch vom spontanen Entdecken interessanter Neuheiten. Zahlreiche positive Beispiele belegen glücklicherweise, dass es auch anders geht. Selbst leicht abgeschottete Stände ermöglichen Besuchern freien Zugang, indem sich das Personal vor Ort entsprechend kümmert. Andere Unternehmen planen für ihre Standgestaltung einen extra Raum ein, dessen „Top Secret“-Artikel wirklich nur einem bestimmten Klientel vorbehalten sind. Aber doch bitte nicht das gesamte Sortiment!

Wir wollen die Augen keinesfalls vor dieser Problematik verschließen und fordern die relevanten Aussteller nachdrücklich auf, die Zugangsregelung zu ihren Ständen so zu gestalten, dass auch kleinere Fachhändler und Einkäufer die Möglichkeit haben, sich über deren Unternehmen und Produkte informieren zu können.

Gerne sind wir als Messeorganisator bereit, den konstruktiven Dialog mit unseren Ausstellern zu führen, denn schließlich sollten alle Beteiligten die Grundfunktionen einer Messe – Neuheiten zu zeigen und Informationen auszutauschen – in den Vordergrund stellen.“