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27.02.18 – Test der Redaktion

Piatnik: „Activity Krazy Kritzel“

Unser Redaktionsmitglied Agnes Verena Bauer hat das „Activity Krazy Kritzel“ von Piatnik genauer unter die Lupe genommen.

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Na was wird das denn, wenn es fertig ist? Redaktionsmitglied Agnes Verena Bauer tut sich schwer, mit solch einem Brett vor dem Kopf eine Rakete zu zeichnen. © Meisenbach

 
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„Activity Krazy Kritzel“ braucht nicht viel, um Lachanfälle in großem Stil auszulösen: Das Material besteht aus einer Tafel mit Stift und Wischtuch, einer Sanduhr, Chips und einem großen Stapel Karten. © Meisenbach

 

Wortwörtlich ein Brett vor dem Kopf hat man bei „Activity Krazy Kritzel“ von Piatnik: Der „Künstler“, wie sich der aktive Spieler nennt, muss zu erratende Begriffe auf eine kleine Tafel zeichnen, die an der eigenen Stirn befestigt ist. So „blind“ in Aktion kann schon mal der eine oder andere Strich danebengehen oder mehr Fragen aufwerfen, als Klarheit bringen – verzweifelte Stiftloopings und Lachanfälle sind da vorprogrammiert.

Aber zurück zum Spiel: Zunächst wird der erste Künstler bestimmt, der die Tafel aufsetzt und vom gemischten Stapel eine Karte zieht. Nun wird die Sanduhr umgedreht und er versucht, mit dem beiliegenden Stift den obersten Begriff auf der Karte zeichnerisch darzustellen – wie von Activity gewohnt, darf er keine Zahlen oder Buchstaben verwenden, genauso wenig ist Gestikulieren und Sprechen erlaubt. Wird der Begriff erraten, bekommen der Künstler und derjenige, der richtig geraten hat, je zwei rote Chips. Wird der Begriff erst beim zweiten Versuch erraten, gibt es nur noch je einen Chip. Zwischendurch darf der aktive Spieler jederzeit seine Zeichnung ansehen und fortführen oder wegwischen und einen neuen Versuch starten. Anschließend ist der nächste Begriff an der Reihe, bis die Karte durchgespielt ist. Dann wandern Tafel und Stift weiter.

Alle Begriffe auf einer Karte „durchzuarbeiten“, bevor der nächste Künstler an der Reihe ist, dauert für die Mitspieler allerdings sehr lange – gerade in größeren Runden mit vielen Kindern – und kann dem sonst sehr witzigen Spiel unnötig Wind aus den Segeln nehmen. Abhilfe schafft eine kleine Regeländerung: Die Spieler suchen sich einen Begriff auf der Karte aus und geben gleich nach dessen Erraten die Zeichenutensilien weiter. So halten sich Spaß und Spannung – selbst bei diejenigen, denen es selbst schon allzu sehr in den Fingern juckt.