30.06.26 – Witziges Merkspiel mit Kipp-Effekt
Zoch: „Die Zausel vom Zauberwald“
War da nicht eben noch fester Boden unter den Füßen? In „Die Zausel vom Zauberwald“ wird genau diese Frage zum spielentscheidenden Moment. Das Kinderspiel aus dem Hause Zoch Verlag verbindet Merkmechanik mit einem ungewöhnlichen Spielelement: einem Spielplan, der wortwörtlich ins Wanken gerät.
Im Zauberwald ist nichts so sicher, wie es scheint. Überall lauern versteckte Fallgruben, die den Boden plötzlich kippen lassen. Wer sich nicht merkt, wo es gefährlich wird, landet schneller auf der Nase, als ihm lieb ist. Genau hier sind vor allem Kinder oft im Vorteil: Mit gutem Gedächtnis und etwas Mut finden sie die sicheren Wege durch den Wald. Ziel des Spiels ist es, die eigenen Zausel – kleine, fröhliche Waldwesen – zu den Lichtungen zu führen. Dort warten ihre verlorenen Mützen. Doch der Rückweg zur Hütte ist genauso tückisch wie der Hinweg.
Mützen sammeln und gewinnen
Mit jeder erfolgreich eingesammelten Mütze wächst die eigene Sammlung. Besonders begehrt sind dabei die Modelle mit den meisten Ringen, denn sie bringen am Ende den Sieg. Wer die wertvollsten Kopfbedeckungen sicher nach Hause bringt, gewinnt das Spiel.
„Die Zausel vom Zauberwald“ punktet nicht nur spielerisch, sondern auch optisch und haptisch. Der erhöhte Spielplan sorgt dafür, dass die Stolperfallen tatsächlich kippen können – ein Effekt, der für Spannung und Gelächter sorgt. Die detailreichen Holzfiguren tragen passgenaue Mützen, die sich problemlos auf- und absetzen lassen. Für zusätzliche Atmosphäre sorgen die charmant-gruseligen Holzgeister, die dem Spiel eine leicht schaurige Note verleihen.
Die Spielidee stammt von Claude Weber, der sich von den Wäldern der Ardennen inspirieren ließ. Die stimmungsvolle Gestaltung kommt von Illustrator Michele Cavaloti, der dem Zauberwald eine farbenfrohe und zugleich geheimnisvolle Optik verleiht.



