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30.09.16

Lookout: Kampf um den Olymp

In dem bei Lookout Games erschienenen Kampf um den Olymp treten zwei Kontrahenten gegeneinander an, um die Herrschaft des Göttersitzes zu erlangen.

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Das Cover zeigt die Spielfiguren der göttlichen Mächte.

 
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Unsere Bewertung zum Spiel Lookout: Kampf um den Olymp

 
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Durch einen Streit der griechischen Götter ist der Olymp vakant, was sich die beiden Spieler zu Nutze machen lassen wollen, und um die Vorherrschaft im Götterhain kämpfen. In knapp 30 Minuten lassen die Konkurrenten ab zwölf Jahren Helden und Soldaten der griechischen Mythologie gegeneinander antreten. Wer am Ende die meisten Punkte ansammelt, gewinnt den Olymp für sich.

Der verlassene Göttersitz

Der Spielplan wird zwischen den beiden Konkurrenten ausgelegt. Dieser unterteilt sich in die Regionen „Olymp“ (drei Karten), „Delphi“ (zwei Karten) und „Troja“ (eine Karte) und auf jeder Seite können sechs Karten angelegt werden. Oberhalb des Götterhains ist die Zählleiste, auf welcher das Punktependel ausschlägt. Auf die Orakelstätte werden vier Farbmarker gelegt, die anstelle von Karten eingesetzt werden können. Die 99 Karten werden gemischt, zufällig 20 entfernt und je sechs davon an die Spieler verteilt. Der Rest fungiert als Nachziehstapel, von dem am Rundenende zwei neue Karten gezogen werden.

Kampf um den Olymp

Die Spieler legen Handkarten aus, um den Gegner entweder direkt anzugreifen (Olymp) oder eine Weissagung (Farbstein) in Delphi oder Nachschub (Troja) zu erhalten. Um die Karten auszuspielen, müssen die anfallenden Kosten bezahlt werden. Alle Karten sind farblich gekennzeichnet (in den Farbsteinen des Orakels) und dienen auch als Währung. Der Held Peleus hat z.B. die Farbe blau und kann als Bezahlung einer anderen blauen Karte verwendet werden. Jeder Held und Soldat hat einen Angriffs- und Verdeidigungswert, der durch Ausrüstungskarten gesteigert werden kann. Zusätzlich gibt es noch Sonderfähigkeiten der Helden, die in der Regel den Konkurrenten schwächen.

Übersteigt der Angriffswert den Verdeidigungswert der Karte, wird diese entfernt. Liegt ein Held oder Soldat auf einer Seite ohne ein direktes Gegenüber, so erfolgt ein Treffer. Im Olymp erhält man einen Siegpunkt. In Delphi bekommt man einen Farbstein, der anstelle einer Handkarte als Bezahlung dienen kann. Eine weitere Karte darf man in Troja ziehen. Das Spiel endet, wenn ein Spieler sieben Punkte erreicht hat, der Nachziehstapel leer ist (auf welcher Seite ist das Pendel) oder ein Akteur zu Rundenbeginn alle sechs Felder belegt hat.

Fazit

Die einfachen Regeln und der direkte Einstieg in die mythologische Schlacht mit vielen bekannten Figuren machen sehr viel Spaß. Da die Partien nicht lange dauern, spielt man danach sofort weitere Partien. Auch das Design des Covers und der Karten überzeugen und machen Kampf um den Olymp zu einer absoluten Kaufempfehlung. Die Altersfreigabe ist stimmig und mit knapp € 18 ist es zwar nichts für den ganz kleinen Geldbeutel, aber dennoch eine lukrative Investition.

Lob zum Spiel

  • schöne Grafik
  • sehr hoher Wiederspielwert
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis