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12.02.16 – Retro-Kartenspiel für 2-4 Bösewichte

Pegasus: Boss Monster

In Boss Monster schlüpft der Spieler in die Rolle eines Dungeon-Lords, der seine Behausung erweitern und gegen Helden verteidigen muss.

„Boss Monster” - Cover

Bereits das Cover katapultiert einen zurück in die 80iger Jahre.

 
„Boss Monster” - Bewertungskasten - Spielerezension

Unsere Bewertung zum Spiel Pegasus: Boss Monster

 
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Die Spieler sind in Boss Monster nicht die glorreichen und strahlenden Helden, sondern vielmehr die Bösewichte. Als Anführer eines Dungeons bauen sie diesen, mit Fallen und Monsterkarten, zu einer (fast) todbringenden Gefahr aus. Ziel des Spiels ist es, umherstreunende Helden in die Höhle zu locken und den Abenteurern ihre kostbare Seele zu nehmen.

Wie baut man einen Dungeon?

Zu Beginn einer Partie ziehen die Spieler zufällig eine Boss Monster-Karte (alternativ kann eine bestimmte gezogen werden). Danach werden 5 Raum- und 2 Zauberspruchkarten gezogen. Die Raumkarten setzten sich aus Fallen- und Monsterräumen sowie einem Ausbau für diese Räume zusammen. Das Boss Monster liegt rechts vor dem Spieler; die Räume des Dungeons werden nach links, bis zu einer maximalen Anzahl von 5, gebaut. Auf jeder Karte befindet sich zudem ein Schatzsymbol (Goldsack, Schwert, Zauberbuch oder Götterstab), welches die Helden (Dieb, Krieger, Magier oder Kleriker) anlockt. Die Zauberkarten können frei gespielt werden und haben spezielle Auswirkungen auf Räume und Helden aber auch auf gegnerische Behausungen.

Der Spielablauf

Zu Beginn einer jeden Runde bauen die Spieler einen weiteren Raum in Ihrem Dungeon. Hierbei ist darauf zu achten, welche und wie viele Symbole vor einem ausliegen. Hat ein Besitzer einer Höhle in einer Rubrik die meisten Symbole, lockt er damit die entsprechenden Helden an. Jeder Raum verteilt, je nach Wertigkeit, an den Helden automatisch Schaden. Ziel ist es, die Helden zu töten, bevor diese zum Lord gelangen. Stirbt der Held auf dem Weg, ist seine Seele im Kerker gefangen. Überlebt er den Weg zum Boss, so fügt er ihm ebenfalls automatisch eine Wunde zu. Der Bösewicht, der zuerst 10 Seelen gesammelt hat, gewinnt die Partie. Wer 5 Wunden erleidet, scheidet aus dem Spiel aus.

Fazit zum Spiel

Die größte Freude an Boss Monster werden sicherlich Erwachsene haben, die in den 80igern zahlreiche Stunden damit verbrachten sich durch Dungeons mit Kampf- und Textpassagen zu kämpfen. Die Grafik des Spiels ist dementsprechend wunderbar verpixelt dargestellt und die Kartentexte regen zum Schmunzeln an. Die Altersfreigabe des Spiels ab 10 Jahren ist gerechtfertigt, da die Regeln einfach und schnell zu erlernen sind. Hat man eine erste Partie gemeistert und kennt den groben Ablauf, kann man es kaum erwarten, weitere Partien zu spielen. Mit einem Preis von € 10,- gibt es hier nur eine klare Empfehlung: Kaufen!

Lob zum Spiel

  • zum Spiel absolut stimmige Grafik
  • sehr großer Wiederspielwert
  • einfache Einstieg
  • sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis