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02.06.17 – Horror-Trip für 1-4 Spezialagenten

Ulisses/Asmodee: Fireteam Zero

Mysteriöse Artefakte verwandeln alles Leben in tödliche Mutanten. Nun hängt das Schicksal der Welt allein von ihnen ab – den Helden des Fireteams Zero.

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46 detaillierte Horror-Miniaturen schreien danach, bemalt zu werden.

 
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Unsere Bewertung zum Spiel © Meisenbach

 
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Für Horror- und Strategie-Fans werden mit diesem Figuren-Brettspiel gleich mehrere (Alp-)Träume wahr: Atmosphärisch dicht und taktisch anspruchsvoll, bietet „Fireteam Zero“ ein mehrstündiges Koop-Abenteuer in einer cineastisch inszenierten Welt des Schreckens – nichts für schwache Nerven!

 

Gemeinsam gegen die Finsternis

„Fireteam Zero“ basiert auf der „The Emergent Earth“-Buchreihe von Michael Langlois, der zusammen mit Christian Leonhard auch das Kickstarter-finanzierte Brettspiel entwickelte. Darin verkörpern bis zu vier Spieler je einen von fünf Elite-Kämpfern, deren Auftrag es ist, die Bedrohung durch die zerstörerischen Artefakte zu neutralisieren.

Das Grundspiel beinhaltet drei Operationen, die sich wiederum in je drei Akte aufteilen. Diese halten unterschiedliche Missionsziele bereit, die das Team kooperativ erfüllen muss. Dabei kämpfen sie gegen Horden mutierter Ungeheuer, die allesamt als hoch detaillierte Figuren im Spiel enthalten sind.

 

Die Mission beginnt

Jeder Operations-Akt spielt auf einer anderen Gebietskarte, die sich aus vier quadratischen Sektoren zusammensetzt. Wie genau, erfahren die Spieler aus dem Missionshandbuch, das alle Informationen zur Vorbereitung der Partie enthält.

Sobald alle Monster- und Helden-Figuren platziert sind und die verschiedenen Karten-Decks bereitliegen, führen die Spieler reihum folgende Standard-Aktionen aus: Bewegen, Durchsuchen und Angreifen. Missionsziele werden nur dann erreicht, wenn die Helden die richtigen Entdeckungskarten finden. Wären sie dabei doch bloß nicht permanent den Attacken der immer wiederkehrenden Mutanten ausgesetzt ... Ohne den taktischen Einsatz von Aktionskarten, gutes Teamwork und eine gehörige Portion Würfelglück im Kampf geht die Taskforce gnadenlos unter, da der Strom an Gegnern nie versiegt.

 

Ein Spiel im Monsterformat

Neben seiner spielerischen Tiefe beeindruckt „Fireteam Zero“ besonders durch Umfang und Qualität des Materials. In diesem Riesenkarton stecken 268 schrecklich schön illustrierte Karten, 46 Marker, zehn Würfel, acht doppelseitige Sektorteile und natürlich das Herzstück des Spiels: 46 hochwertige Figuren (optional zum Bemalen), deren Detailreichtum kaum einen Vergleich scheuen muss.

 

Fazit

„Fireteam Zero“ lässt sich als Spiele-Äquivalent zu einem Hollywood-Blockbuster beschreiben. Optisch mit einigen „Special Effects“ in Form von detaillierten Umgebungen und Figuren ausgestattet, bringt es sogar einen Soundtrack mit Instrumental-Titeln sowie deutschen Einsatzbesprechungen zu allen neun Akten mit. Dieses aufwendig inszenierte Gesamtpaket rechtfertigt dann auch den Preispunkt von 100 €, mit dem sich das Horror-Brettspiel freilich an Fortgeschrittene und Kenner richtet.

 

Lob zum Spiel

+ stimmungsvolles Horror-Setting nach Buchvorlage

+ hochwertige Artworks von Loïc Muzy

+ sehr anspruchsvolle, aber gut durchdachte Spielmechanik

+ hochwertiges Material inklusive detailreicher Figuren und Soundtrack-CD

 

Kritik zum Spiel

– Missionen erfordern einige Minuten Vorbereitungszeit