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08.03.17 – BVS-Branchendialog Tag 2

Appell zum Handeln

Auch am zweiten Veranstaltungstag standen die Brennpunkte der Branche im Vordergrund. Darüber hinaus gab es auch einen „Blick über den Tellerrand“.

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Fungierte am zweiten Tag des Branchendialogs als Moderator: Steffen Kahnt, stellvertretender BVS-Geschäftsführer.

 
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Lego-Geschäftsführer Frédéric Lehmann eröffnete mit seinem Vortrag den zweiten Veranstaltungstag.

 
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Dass man den Wandel des Handels als Chance und nicht als Gefahr sehen sollte, versuchte Lego-Geschäftsführer Frédéric Lehmann in seinem Vortrag zu vermitteln. „Ein Grund, warum die Leute sich vor Veränderungen fürchten, ist, weil sie sich stets auf das konzentrieren, was sie verlieren könnten, anstatt auf das, was sie dazugewinnen könnten“, so Lehmann. Darüber hinaus betonte er, dass nur derjenige, der relevant bleibt, erfolgreich sein wird. Seine Kernaussage: Mutig sein und Dinge ausprobieren. Man werde zwar auch Fehler machen, aber aus denen könne man lernen. Wichtig sei es, die Veränderung als Chance zu sehen und diese aktiv anzugehen.

 

Bianca Reindl und Ulrich Scharf brachten im Anschluss die Teilnehmer des Branchendialogs hinsichtlich NTG auf den neuesten Stand. Aktuell sind 272 Lieferanten auf der Plattform angebunden. 218 Fachhändler (100 von der Vedes und 118 von der Ek/Servicegroup) arbeiten, gebündelt über die Verbundgruppen, bereits über NTG.

 

Blick über Tellerrand

Jochen Mauch, Bereichsleiter Marketing bei Euronics Deutschland, veranschaulichte in seinem Vortrag, wie Euronics-Händler vom Cross-Selling-Konzept ihrer Verbundgruppe profitieren. Dabei betonte er, dass Crosschannel keine Zusatzqualifikation ist, sondern, dass es ein organischer Bestandteil des Geschäftsmodells sein muss.

Zudem präsentierte er „sein“ 8-Sterne-Konzept für den No-line-Handel:

1. Die Leistungsversprechen müssen vergleichbar sein wie bei Pure-Playern (u. a. Produktvielfalt, Usability, Zahlungsmöglichkeiten usw.)

2. Differenzierungsmerkmale herausstellen und stärken (u. a. Persönlicher Kontakt, Einkaufserlebnis, Lokale Verfügbarkeit usw.)

3. Multichannel-Erfolg ist nur mit einem starken stationären Auftritt möglich

4. Cross-Channel statt Multichannel

5. Solution-Selling statt Produkt-Selling

6. In die Marke investieren: Marke beinhaltet Loyalität und bietet Orientierung

7. Committment und Solidarität unverzichtbar

8. Intelligente Sortimentsstrategie nötig

 

Fazit:

Traditionell hatte auch in diesem Jahr BVS-Vorstand Wieland Sulzer das Schlusswort: „Ich fand die zwei Tage hochspannend. Was ich davon mitgenommen habe: Wir sollen handeln, statt miteinander reden – das wünsche ich mir auch für die nächste Veranstaltung.“

Diese findet am 12. und 13. März 2018 in der selben Location statt.