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15.12.17 – Angemerkt: Weihnachtseinkauf 2027

Digital gegen das stationäre Aussterben

Immer mehr Deutsche erledigen den Weihnachtseinkauf online und treiben damit das Aussterben der Innenstädte voran. Entgegen der düsteren Prognosen sieht die PPRO Group echte Chancen in digitalen Technologien.

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Ohne Schlangen, Kabinen und Karten? PPRO zeichnet ein gewagtes Bild des Weihnachtseinkaufs in 2027. © PPRO Group

 

Personalisierte Angebote, Virtual-Reality-Spiegel zur Anprobe und beim Verlassen des Geschäftes automatisch übers Smartphone bezahlen – so stellt sich der Payment-Experte PPRO Group das Weihnachts-Shopping 2027 vor. Ob sich die Kunden der Zukunft tatsächlich die altbewährte Umkleidekabine nehmen lassen wollen, sei dahingestellt. Und auch von den Shopping-Vorschlägen künstlicher Intelligenzen dürfte sich der eine oder andere vielleicht bevormundet fühlen.

 

Plastikkarten und vollgestopfte Regale ade?

Lange Kassenschlangen umgehen zu können, dürfte indes einem Großteil der Bevölkerung ziemlich attraktiv erscheinen. Denn hier geht besonders in vorweihnachtlich vollgestopften Geschäften besonders viel Zeit verloren – und niemand stellt sich gern zum Warten an. PPRO sieht daher großes Potenzial bei innovativen Bezahlmethoden, das Schicksal aussterbender Einkaufsstraßen abzufangen. Sicher sei in jedem Fall, dass „eine digitalere, bargeldlose und sogar eine Gesellschaft ohne Plastikkarten immer realistischer wird“. Und auch in Sachen Home Delivery soll sich laut dem Unternehmen noch einiges tun. So würden Einkaufswagen oder -körbe gänzlich aus den Geschäften verschwinden und „vollgestopfte Regale [werden] ein Relikt aus einer anderen Zeit sein, weil Kunden die Ware nicht mehr mitnehmen müssen, sondern sie sich bequem nach Hause liefern lassen“. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Glieder der Lieferketten künftig leichter ineinander fügen.

 

Ohne Schlangen und schleppen

Dass sich der städtische Einkaufsbummel zu Weihnachten ohne schwere Tüten wortwörtlich auf die leichtere Schulter nehmen lässt, bleibt ohne Zweifel.

Schwerer vorstellbar ist, dass die altbewährte Umkleidekabine der virtuellen Realität im Spiegel weichen soll. Die Aussicht auf Shoppen ohne Schlangestehen wiederum hüllt den stationären Einkauf allerdings in rosige Zukunftsaussichten, sind die Vorbehalte erst einmal überwunden – auf Kundenseite die Gretchenfrage nach der Sicherheit, auf Händlerseite die nach Kosten und Nutzen des nötigen Beiwerks.