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17.01.17 – Fachgeschäft des Monats Januar

Ein Unternehmen mit bewegter Geschichte

Persönliche und fachkundige Beratung wird bei „Spielwaren Schweiger“ in Nürnberg großgeschrieben. Seit 120 Jahren setzt sich das Familienunternehmen, das von Klaus Müller in vierter Generation geführt wird, gegen große Ketten und Warenhäuser durch.

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Wie ein roter Teppich: Der Anstrich des Gebäudes leitet den Weg ins Fachgeschäft.

 
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Klaus Müller führt „Spielwaren Schweiger“ in vierter Generation.

 
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Im Nürnberger Stadtteil Mögeldorf liegt das Fachgeschäft „Spielwaren Schweiger“ – abseits vom Trubel der Innenstadt, aber doch in guter Lage: Autobahn und Bahnhaltestellen sind nicht weit, vor der Tür gib es genügend Parkplätze und im Umkreis viele Geschäfte. „Das ist ein bisschen wie ein Open-Air Kaufhaus“, scherzt Geschäftsführer Klaus Müller. Begonnen hat die Schweiger-Geschichte innerhalb der Nürnberger Stadtmauern: 1896 eröffneten Vorfahren des heutigen Geschäftsführers einen Laden für Fahrräder, Dampfmaschinen und Elektroartikel aller Art. Auch Modelleisenbahnen und anderes Spielzeug fehlten nicht im Sortiment. Dieses erste Geschäft wurde jedoch im Krieg zerstört.

Durchhaltevermögen

Schon 1946 wagte die Familie einen Neuanfang. „Meine Großmutter hat damals angefangen, in ihrer Wohnung wieder Eisenbahnen aus Holz selbst herzustellen – das waren harte Zeiten“, erklärt Müller. Seitdem ging es stetig aufwärts, auch nachdem Klaus Müllers Vater im Jahr 1958 das Geschäft übernahm. Als dieser in den Ruhestand ging, wurde „Spielwaren Schweiger“ in Klaus Müllers Obhut gegeben.

Zu den geschäftigsten Zeiten waren insgesamt vier Spielwarenhäuser mit einer Fläche von fast 10.000 m² im Besitz der Familie, doch die kleineren, unrentablen Läden wurden irgendwann geschlossen. Dann gab es für das größte Geschäft – das Maximum – eine saftige Mieterhöhung. „Wir dachten uns: Für diesen Preis können wir auch bauen!“, so Müller. Gesagt, getan: 2002 eröffnete „Spielwaren Schweiger“ neu: auf 1500 m² im eigenen Gebäude in Mögeldorf.

Das Sortiment

Mit dem Umzug folgte auch eine Anpassung des Sortimentes, die Modelleisenbahnen mussten weichen. Stattdessen führt der fränkische Laden viele Bücher, Brettspiele, Modellbau-Spielzeug sowie Schreibwaren und Schulranzen. Ein Lager gibt es nicht, alles, was vorrätig ist, wird auch ausgestellt und verkauft. Was in die Regale kommt, entscheidet das Bauchgefühl – sowohl das von Klaus Müller selbst als auch das seiner Angestellten.

 Was die Zukunft angeht, so ist Klaus Müller weiterhin kreativ:Er denkt z.B. über den Bau eines Atriums nach oder über ein Café innerhalb des Ladens. Über mangelnde Ideen kann man also in Mögeldorf nicht klagen.

Die komplette Reportage lesen Sie in unserer Januar-Ausgabe, die Sie hier bestellen können.