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04.11.13 – Märklin

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Vom 13. bis zum 15.9.2013 fanden die Märklin-Tage und die 30. Internationale Modellbahn-Ausstellung in Göppingen statt. Der Modellbahnbauer, der zum neunten Mal die Märklin-Tage ausrichtete und sie zum zweiten Mal mit der Internationalen Modellbahn-Ausstellung (IMA) verband, zog ein positives Fazit.

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Bei einem Rundgang im Stammwerk konnten sich die Besucher einen Einblick in die Produktion der Märklin-Modelle verschaffen.

 
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Auffallend bei den rund 60 000 Besuchern seien laut dem Märklin-Eventmarketingleiter Eric-Michael Peschel die vielen Eisenbahn-Fans aus dem Ausland gewesen. Amerikaner, Franzosen, Österreicher, Schweizer und Dänen seien in verhältnismäßig großer Zahl in die Stadt unter dem Hohenstaufen gekommen. Auf diese wartete ein abwechslungsreiches Programm. So waren z.B. in der Ausstellungshalle im Staufenpark zahlreiche Modelleisenbahn-Anlagen in allen Spurgrößen zu sehen. Mehr als 20 Lokomotiven und Züge machten darüber hinaus bei der großen Parade im Bahnhof Station und luden die Eisenbahnfans zum Mitfahren ein. Zudem gewährte der Traditionshersteller von detailgetreuen Lokomotiven und Wagen einen Einblick in die Produktion.

So konnten Interessierte im Stammwerk an der Stuttgarter Straße die Werkstätten besuchen und bei einem Rundgang die Fertigung der Modelle verfolgen. Eindrücke in die Welt der historischen Spielzeuge und Modelleisenbahnen lieferte ein Besuch im Märklin-Museum. Die Attraktivität der Veranstaltung sei laut Peschel, dass die Menschen hier die Eisenbahnwelt im Original und im Modell gleichermaßen erleben könnten. «Es gibt keine zweite Ausstellung in Deutschland, die das bietet», unterstrich Peschel die Einzigartigkeit der Veranstaltung.

Optimistisch für die Zukunft

Zum Abschluss des Events versicherten Gesellschafter wie Geschäftsführer, dass man optimistisch in die Zukunft sehe, neue Märkte erschließen sowie aus Fehlern lernen wolle.

«Mit Spielwaren zurück in die Kinderzimmer», formuliert der neue Märklin-Gesellschafter Michael Sieber das Ziel.

Wie er betonte, sei die Reihe «My World» der richtige Ansatz, aber das reiche noch nicht.«Wir brauchen noch etwas, womit wir die Fünf- bis Zwölfjährigen begeistern können.» Ein Vorbild für Sieber sei hier das Unternehmen Lego, das mit seinem Kleinkindprogramm Duplo den Nachwuchs bereits früh für das Zusammenstecken von Bausteinen begeistert.

Neben der Erschließung neuer Märkte sei es für den Hersteller wichtig, die Produktion aus Fernost wieder nach Göppingen und Ungarn zurückzuholen.