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11.03.14 – Märklin

Mit Power in die Zukunft

«Die Spielwarenmesse in Nürnberg war für uns sehr erfolgreich», bewertet Florian Sieber den Verlauf für den Göppinger Modelleisenbahnhersteller positiv.

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Florian Sieber, Geschäftsführer des Göppinger Modelleisenbahnherstellers märklin.

 

Nach Angaben des Geschäftsführers lagen die Auftragseingänge «erfreulicherweise» über denen des Vorjahres.

«Unser breit gefächertes Sortiment mit Neuheiten der Marken Märklin, Trix und LGB ist bei unseren Kunden aus dem In- und Ausland hervorragend angekommen», freut sich der Geschäftsführende Gesellschafter des seit März 2013 familiengeführten Unternehmens.

Viel beachtet und lobend registriert wurde vom Fachhandel und anderen Kunden aus der Spielzeugbranche die neue Zielgruppen-Strategie von Märklin. «Für die klare Trennung in die Produktlinien ’Märklin my world’, ’Märklin Start up’ und das technisch hochwertige Premium-Sortiment für Sammler und Modellbahnprofis erhielten wir viel Zustimmung», berichtet Florian Sieber.

Um nachhaltig wachsen zu können, will man, neben den treuen deutschen Kunden, auch verstärkt neue ausländische Fans der Modelleisenbahn ansprechen. Von der Spielzeug-Serie «Märklin my world» sowie den neu gestalteten «Märklin Start up»-Packungen verspricht sich der Hersteller neue Zugkraft und Wachstumspower – die Kernzielgruppe bleiben jedoch die Männer 40plus. Diese wolle man weiterhin mit in aufwändiger Handarbeit hergestellten hochwertigen und detailgetreuen Artikeln ansprechen.

Investitionen in Millionenhöhe

Um seine Position zu festigen, will das Unternehmen rund 8,5 Mio. EUR in Produkte, Formen und Werkzeuge investieren.

Zudem wolle man die Automatisierung und den Maschinenpark in Göppingen optimieren, um die Produktion aus China zurückholen zu können. Dazu kommen rund 10 Mio. EUR für eine zweistöckige Produktionshalle am Strandort Györ in Ungarn – die Einweihung ist für August vorgesehen. Gleichzeitig erhöht sich dort die Zahl der Arbeitsplätze um 50 auf 650.

Als Umsatzziel für dieses Jahr nannte Florian Sieber 110 Mio. EUR – das sind rund 5 Mio. mehr als 2013.