14.07.16 – Kinderspiele als Umsatztreiber

Rückenwind für Schmidt Spiele

Der Berliner Verlag ist positiv in die zweite Jahreshälfte gestartet – die Auszeichnung zum „Kinderspiel des Jahres“ garantiert zusätzlichen Schwung.

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Geschäftsführer Axel Kaldenhoven setzt große Hoffnungen auf „seinen“ Preisträger „Stone Age Junior“.

 

Von „Stone Age Junior“, dem am 20. Juni gekürten Preisträger, verspricht sich Schmidt Spiele nicht nur eine Belebung seines eigenen Kinderspielprogramms, sondern des gesamten Marktsegments. Generell gelten Kinderspiele derzeit als „Treiber“.

Für die ersten fünf Monate des Jahres verzeichnen Marktforscher im Vergleich zum Vorjahr für diese Gattung eine Steigerung von etwas mehr als 18 %. Bei den Berlinern lagen die Abverkaufszahlen im genannten Zeitraum sogar um mehr als 21 % über den Vergleichszahlen. Der gesamte Spielemarkt erreichte im ersten Halbjahr einen Zuwachs von knapp 11 % und beweist damit erneut, wie sehr es die Branche versteht, den digitalen Trends die Stirn zu bieten.

Familienspiele weiterhin beliebt

Ebenfalls eine Steigerung vermeldet der Verlag bei seinen Familienspielen. Bis Ende Mai verkaufte man davon hierzulande 14,6 % mehr als im Vorjahr (Vergleich: Branche: + 5,4 %). Maßgeblich für diesen Erfolg verantwortlich sei hier laut Unternehmen der große Mix unterschiedlicher Spielideen in einem breiten Programm, das für jeden Anspruch in nahezu jeder Preisgruppe etwas Passendes bietet.

Ausblick Weihnachtsgeschäft

„Kein Spiel“, so Geschäftsführer Axel Kaldenhoven, „steht mehr im Fokus des Weihnachtsgeschäftes als das Kinderspiel des Jahres. Dessen starke Medienpräsenz, die wir durch gezielte Pressemaßnahmen stützen werden, macht aus diesem Titel einen optimal vorverkauften Artikel, der auch ohne preisaggressives Marketing ein Schnelldreher ist.“

Wie Kaldenhoven weiter ausführt, plant Schmidt Spiele eine Reihe von POS-Maßnahmen wie z. B. ein Bodendisplay, das „Stone Age Junior“ eine aufmerksamkeitsstarke Präsentationsplattform gewährt.