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13.09.17 – Lego

Stellenabbau nach Umsatzrückgang

Die Lego Gruppe erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2017 weniger Umsatz und Gewinn. Als eine Maßnahme werden u. a. über 1000 Arbeitsplätze gestrichen.

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,„Wir bedauern es sehr, diesen Stellenabbau durchführen zu müssen", so Jørgen Vig Knudstorp, Chairman der Lego Gruppe. © Lego

 

Der Gewinn von Lego ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 3 % auf 3,4 Mrd. Dänische Kronen (rund 457 Mio. €) zurück. Der Umsatz sank ersten Halbjahr diesen Jahres um 5 % auf 14,9 Mrd. DKK (rund 2 Mrd. €). Vor allem in etablierten Märkten wie den USA und in Teilen Europas war ein Umsatzrückgang zu verzeichnen, die Verkaufszahlen in Wachstumsmärkten wie China stiegen im selben Zeitraum hingegen im zweistelligen Bereich. Die besten Ergebnisse erzielten dabei die Linien Lego City, Lego Friends, Lego Duplo und Lego Technic.

1400 Arbeitsplätze werden gestrichen

Als eine Folge der negativen Umsatzentwicklung zieht das dänische Unternehmen eine schlankere und einfachere Organisation in Betracht – inklusive der Reduzierung der weltweiten Mitarbeiterzahl um 8 %: Etwa 1400 Mitarbeiter der insgesamt rund 18.200 Beschäftigten müssen Lego bis Ende 2017 verlassen. „Außerdem wird in einigen Märkten eine Bereinigung der Lagerbestände entlang der Wertschöpfungskette durchgeführt“, fügt Jørgen Vig Knudstorp, Chairman der Lego Gruppe, hinzu.

Möglichkeiten für neues Wachstum

Als zweite Maßnahme überlegt die Gruppe, Produktentwicklung und -marketing zu ändern, um mehr Kindern auf der Welt Lego-Spielerlebnisse zu ermöglichen, die spielerisches Lernen fördern. „Wir werden neue Möglichkeiten finden, um Kinder und Eltern zu begeistern, darunter Innovationen zur Verschmelzung von physischen und digitalen Erlebnissen, wie beispielsweise unsere erfolgreiche soziale Plattform Lego Life und das Lego Set Lego Boost zum Bauen und Programmieren“, so Knudstorp.