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10.06.16 – iconkids & youth-Kongress in München

Wie ticken unsere Kinder?

Welche Trends und Marken beherrschen aktuell den deutschen Markt und inwieweit unterscheiden sie sich von anderen Ländern? Diese und weitere Antworten lieferte der 18. iconkids & youth-Kongress, der am Freitag in der Münchener Freiheizhalle mit rund 200 Teilnehmern stattfand.

Referenten iconkids&youth Kongress

Die namhaften Redner sorgten mit spannenden Vorträgen für einen rundum gelungenen Kongress.

 
Freiheiz_München

Die Mittagspause bot ausreichend Zeit zum Networking.

 
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Traditionell eröffnete Axel Dammler die größte Kinder- und Jugendkonferenz Europas. In seinem Vortrag „What`s hot in 2016“ beleuchtete der geschäftsführende Gesellschafter von iconkids & youth aktuelle Daten und Trends zum deutschen Kinder- und Jugendmarkt.

Dabei verdeutlichte er, dass Vorschüler und -Vorschülerinnen hinsichtlich ihrer Lieblingsfernsehserien sehr ähnliche Interessen verfolgen. Für beide Geschlechter steht „Das Sandmännchen“ an erster Stelle, gefolgt von „Sesamstraße“, „Die Sendung mit der Maus“ und „Kikaninchen“. Erst auf Platz 5 zeigen sich geschlechtsspezifische Unterschiede.

„Ebenfalls einig sind sich die Kinder, wenn es um die derzeit beliebtesten Lizenzen geht“, so Dammler. So seien die „Minions" und „Ice Age" geschlechtsunabhängig gleichermaßen beliebt. Was weiter auffällt: Alte Klassiker, wie z. B. „Die Biene Maja" oder „Bob der Baumeister", sind nach wie vor gefragt – allerdings optisch angepasst an die heutige Zeit.  

Welche Medien werden genutzt?

Nach wie vor ebenfalls hoch im Kurs steht der Fernseher. „Der Fernseher lebt und ist noch lange nicht tot", erläutert Dammler. Wie er weiter mitteilt, könne man speziell bei den Acht- bis Neunjährigen einen deutlichen Anstieg bei der Smartphone- und Tablet-Nutzung feststellen. Nicht unterschätzen sollte man seiner Meinung nach zudem das Radio. Dieses Medium ist speziell bei den Jugendlichen von großer Bedeutung. 

War früher alles besser?

Im Anschluss referierten Nilufar Amberger und Christoph Aigner zum Thema „Fack ju Jugend? Was es heißt, heute jung zu sein“. Dabei veranschaulichten sie Lebenswelten, Marken und Medien der Next Generation. So verdeutlichten sie u.a., dass unser Leben heute ein „Supermarkt der Möglichkeiten" ist. Eine langfristige Bindung an Marken beispielsweise sei daher aktuell unüblich. 

Eine immens hohe Wichtigkeit hingegen nehmen soziale Netzwerke ein. Durch diese organisiert sich die Jugend. „Ein Leben ohne Facebook, Instagram und Co. ist unvorstellbar" betont Amberger. Einen hohen Stellenwert nehmen des Weiteren YouTube-Stars ein. Begründung: Diese hält der Nachwuchs für authentisch und nahbar – im Gegensatz zu TV-Stars.

Ob deutsche Kinder völlig anders ticken als beispielsweise Jungen und Mädchen in Saudi Arabien und was Werbung wirklich mit Ihnen macht, lesen Sie im Artikel „Wie wirkt Werbung auf die Kids?"