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06.02.17

Das war die Spielwarenmesse 2017

Nach sechs Tagen schließt heute die größte Spielwarenmesse der Welt. CEO Ernst Kick, DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil und BVS-Geschäftsführer Willy Fischel ziehen Bilanz.

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Das Toy Fair News-Team sagt danke.

 
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Waren mit dem Verlauf der 68. Spielwarenmesse mehr als zufrieden (von links): Ulrich Brobeil, Willy Fischel, Ernst Kick und Scarlett Wisotzki.

 

Auch in diesem Jahr ist es der Spielwarenmesse gelungen, ihren Stellenwert als bedeutendster Branchentreffpunkt zu behaupten. Das teilte CEO Ernst Kick zu Beginn der Abschlusspressekonferenz heute Vormittag in Nürnberg mit. „Wir haben eine fantastische Messe hingelegt. Die Veranstaltung funktioniert zu 100 %. Um es in der Fußballsprache zu sagen: Wir befinden uns in der Champions League.“ 2871 Unternehmen aus 63 Ländern zeigten 73.000 Fachbesuchern (2016: 70.714 Fachbesucher) aus 123 Nationen ihre Highlightprodukte.

Besonders hervorzuheben sei der internationale Anteil an Händlern und Einkäufern. Dieser verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von 58 % auf 60 %. Die meisten Fachbesucher kamen aus Europa, Asien und Amerika. Italien, Russland und China verbuchten dabei die höchsten Zuwächse. Wie der Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse weiter mitteilt, liegt das Hauptinteresse der Fachbesucher auf der Suche nach Neuheiten, aber auch die Markt- und Konkurrenzbeobachtung sowie der Informationsaustausch gewinnen verstärkt an Bedeutung.

Ein Wehmutstropfen bleibt

Über 85 % der Aussteller seien laut Kick mit ihrer Beteiligung an der Spielwarenmesse zufrieden. Über 90 % gaben an, 2018 wieder in Nürnberg mit dabei zu sein. 15 % der ausstellenden Unternehmen wünschen sich für die kommende Veranstaltung eine Flächenerweiterung. Das sei, wie der Vorstandsvorsitzende erläuterte, derzeit das „größte Problem der Messe“.

Händler sind in Orderlaune

Wie BVS-Geschäftsführer Willy Fischel auf der Pressekonferenz bestätigt, seien alle wichtigen nationalen wie internationalen Händler vor Ort gewesen. Die Spielwarenmesse in Nürnberg bestätigte sich einmal mehr als größter Spielplatz der Welt, Innovationsplattform, Marktplatz neuer Geschäftsideen und Kommunikationsmittelpunkt für alle Branchenpartner auf nationaler und internationaler Ebene.

„Die Messe hat den roten Teppich für ein gutes Spielwarenjahr 2017 ausgerollt“, betont Fischel und ergänzt: „Die Stimmung im Handel ist gut. Dennoch stehen wir vor vielen Herausforderungen, die wir meistern müssen.“ Dazu gehören beispielsweise die Kanalverschiebung sowie die Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle.

Deutsche weiter im Spielfieber

Dass die Spielwarenmesse auch 2017 alle Erwartungen übertroffen hat und eine absolute Must-Veranstaltung ist, bestätigt auch DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil. Die Messe sei von einer „beispiellosen Dynamik“geprägt gewesen. Als Stimmungstreiber bei den Mitgliedsfirmen erwies sich nicht nur die positive wirtschaftliche Bilanz, sondern auch das vielfältige Themenangebot. Dabei könne von einem Verdrängungswettbewerb zwischen traditionellem und elektronischem Spielzeug keine Rede sein, wie Brobeil resümiert: „Im Gegenteil: Beim Kauf heißt es nicht 'entweder oder', sondern 'sowohl als auch'. So sei das klassische Brettspiel genauso gefragt wie Computerspiele, die Puppe, das Puzzle, der Teddy genauso wie Quadrocopter oder Hoverboards.

Wie Brobeil weiter ausführte, stünden die Ampeln noch deutlicher auf Grün als das bereits 2016 der Fall gewesen war. Nürnberg ist nach wie vor der Markt der Innovationen und der internationale Treffpunkt der Branche. Alle befragten Mitglieder haben den Messeauftritt in der Frankenmetropole fest in ihrem Terminkalender verankert und sind daher sicher auch 2018, wenn die Spielwarenmesse vom 31.1. bis 4.2.2018 stattfindet, mit dabei.