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23.03.16

Smart Toys – Risiken im Netz

Welche potenziellen Gefahren digital vernetzte Spielwaren bergen, weiß das IT-Sicherheitsunternehmen Sophos. Doch es gibt Lösungen zum Schutz.

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Smart Toys, wie „Edwin The Smart Duck“ von pi lab, eröffnen neue Arten des Spiels, doch sollten Verbraucher sich auch vor den möglichen Risiken schützen.

 

„Eltern müssen sich fragen, ob ein Plausch mit einem Teddybären es wert ist, die persönlichen Daten dafür einer Gefahr auszusetzen“, gibt Chester Wisniewski, Senior Security Advisor bei Sophos, zu bedenken.

Immer mehr Smart Toys mit immer ausgeklügelteren Technologien drängen auf den Markt. Im gleichen Maß steigt auch die Anzahl der „blinden Flecke“ in puncto Sicherheit. Denn vom Teddybär mit Spracherkennung, der sich den Namen, das Geschlecht oder das Geburtsdatum des Kindes merkt, ist es gar kein allzu großer Schritt zum Plüsch-Spion im Kinderzimmer. Sobald ein Spielzeug mit dem Internet verbunden ist, können bestimmte persönliche Daten sehr leicht in die Hände von Hackern und somit überall hin gelangen.

Sicherheitsforscher nehmen derartige vernetzte Spielzeuge deshalb sehr genau unter die Lupe. Laut Sophos seien dabei schon mehrfach Sicherheitsmängel festgestellt worden, um die nicht nur Eltern, sondern auch Fachhändler wissen sollten. Es liegt in der Verantwortung der Hersteller, die Risiken auf ein Minimum zu reduzieren, während dem Handel die Aufgabe zukommt, die verbleibenden Gefahren offen und ehrlich zu kommunizieren. Verschleierungstaktiken sind dabei ebenso fehl am Platz wie überzogene Panikmache. Smart Toys sind nicht per se Teufelszeug, aber mit Vorsicht zu genießen.

Dafür bietet Sophos entsprechende Schutzlösungen an. Hinweise dazu, wie Eltern die Nutzung von Smart Toys sicherer machen können, sind unter folgendem Link zu finden: Mehr Sicherheit im Internet der Dinge.

 

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