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31.05.16 – Assoziatives Kartenspiel für 2-8 Spieler

Czech Games Edition: Codenames

Das im Hause Heidelberger erschienene Spiel Codenames gibt uns einen kleinen Einblick in die Welt der Spione und deren kryptischen Botschaften.

„Codenames“ - Cover

Das Cover zeigt eine bekannte Agentenpose.

 
„Codenames“ - Bewertungskasten

Unsere Bewertung zum Spiel Czech Games: Codenames

 
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Die Welt hat sich verändert, der kalte Krieg ist vorbei und der Eiserne Vorhang existiert nicht mehr. Dennoch scheint eine anstehende Bedrohung die Geheimdienste der Welt zu beunruhigen. Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Geheimdienstchefs und deren Ermittler, die jeweils alle eigenen verbündeten Spione aufspüren müssen. Dafür haben sie jedoch nur knapp 20 Minuten Zeit.

For your eyes only ...

Während zwei der Spieler in die Rolle von Chefs der rivalisierenden Geheimorganisationen schlüpfen, fungieren die anderen als Ermittler. Zwischen den Bossen und den Ermittlern liegen jeweils 25 Objektkarten im Raster 5x5 mit unterschiedlichen Begriffen. Den beiden Anführern der Organisationen steht eine gemeinsame Rasterkarte zur Verfügung, auf der die Agenten beider Parteien verzeichnet sind. Des Weiteren befinden sich auf dieser Karte unbeteiligte Zuschauer sowie ein geheimnisvoller Attentäter.

Cobra übernehmen Sie!

Das beginnende Teamhat neun Agenten im Spiel, das andere acht. Die Geheimdienstchefs müssen sich die ausliegenden Begriffe (z.B. Einhorn, Indien, Schlange, Tanz usw.) gut anschauen, um dann die korrekten Codenamen bekannt zu geben. Es darf in Kombination nur ein Wort mit einer Zahl genannt werden, etwa Gift-2. Es darf weder ein Bestandteil eines Wortes (Ball bei Fußball) genannt werden noch irgendwelche Andeutungen, wie „Das ist jetzt weit hergeholt!“.

In dem bereits genannten Beispiel Gift-2, könnten der Chef bzw. die Ermittler folgende Vermutung anstellen: Gift hat etwas mit Tieren oder Verbrechern zu tun; irgendetwas mit Übeltätern gibt es nicht, aber ein Tier, welches giftig sein kann (Schlange). Schlangen leben auf der ganzen Welt, also auch in Indien. Die Ermittler entscheiden sich also für diese beiden ausliegenden Begriffskarten.

Liegen Sie richtig, werden die Karten mit der Farbe des jeweiligen Geheimbundes abgedeckt; liegen Sie falsch, wird entweder die Farbe der anderen Organisation, ein unbeteiligter Zuschauer involviert oder gar der Attentäter kontaktiert. Im letzten Fall, verliert die Organisation, die den Kontakt aufgenommen hat sofort das Spiel.

Fazit

Codenames kommt mit wenigen Spielregeln aus, denn das meiste was während der Partie benötigt wird, ist Verstand, Kombinationsgeschick und etwas Glück auf seiner Seite. Als Leiter der Organisation muss man entscheiden, wie viele Hinweise ich gebe. Nimmt man ein Wort mit der Zahl 1, ist das Spiel relativ einfach und unspektakulär. Der Anreiz liegt in einer höheren Kombination, was in Anbetracht der ausliegenden Begriffe nicht selten eine herausragende Verstandesleistung fordert. Zur Freude bzw. zum Aufschrei kommt es dann immer bei der Bestimmung der Codenamen. Die Spielvariante für zwei bzw. drei Spieler ist gut (zu zweit spielt man gegen das Spiel, zu dritt zusammen oder gegeneinander, wobei ein Spieler Chef dann beider Organisationen ist). Die Altersfreigabe ab 14 Jahren ist gerechtfertigt und der angemessene Preis von 20,- € garantiert langanhaltenden Spielspaß.

Lob zum Spiel

  • direkter Einstieg ins Spielgeschehen
  • hoher Wiederspielwert
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Kritik zum Spiel

  • macht erst ab 4 Spielern richtig Spaß