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24.03.17 – Göttliches Träumen für 3 bis 6 Astrologen

Zoch: Dreams

Woher kommen unsere Träume? Im innovativen Zoch-Titel „Dreams“ sind sie Geschenke der Götter, die als Sternbilder das Firmament erhellen.

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Bei „Dreams“ zeichnen die Spieler mit ihren Stern-Kristallen Traumbilder in den Himmel.

 
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Unsere Bewertung zum Spiel

 
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Alles begann vor langer Zeit, als die Götter beschlossen, das leere Firmament mit Sternen zu füllen. Das brachte nicht bloß Licht, sondern auch Visionen und Träume ins Leben der Menschen. Einer von ihnen hat sich bei „Dreams“ unter die Götter gemischt und muss schnellstmöglich entlarvt werden, bevor er die Sternbilder entweiht.

 

Traumbilder am Firmament

So fantastisch die Hintergrundgeschichte zu „Dreams“ klingt, so innovativ spielt sich der Zoch-Titel auch: In der Mitte liegt das ovale Firmament zwischen den Spielern aus. Zu Beginn jeder Runde werden vier der 72 verschiedenen Traumbilder aufgedeckt. Eines davon stellt die „wahre Vision“ der Götter dar. Bei den übrigen handelt es sich jedoch um Trugbilder, die den Sterblichen verwirren sollen. Die Götter kennen die wahre Vision, wissen aber nicht, wer der Mensch unter ihnen ist. Dieser muss wiederum die Sterne gut im Auge behalten, um sich nicht verdächtig zu machen.

Nachdem die Rollen zufällig verteilt worden sind, legt jeder Spieler reihum je einen seiner drei Sterne an eine Stelle auf dem Firmament, die einem markanten Punkt auf der Karte der wahren Vision entspricht. Auf diese Weise zeichnen die Götter nach und nach ihr Traumbild in den Sternenhimmel.

 

Ein Mensch unter Göttern

Sobald alle Sterne auf dem Firmament liegen, stellt jeder Gott auf seiner Wahlscheibe die Farbe der Person ein, die er für den Menschen hält. Der Sterbliche tippt, welches Traumbild in seinen Augen die wahre Vision war. Das geschieht alles im Verborgenen. Dann enthüllen alle Spieler ihre Tipps und erhalten entsprechend viele Götterpunkte. Eine neue Runde mit neuen Traumbildern und neuer Rollenverteilung beginnt, bis schließlich 16 Götterpunkte erreicht worden sind.

Die Götter und der Sterbliche verfolgen also unterschiedliche Ziele. Erstere müssen den Menschen enttarnen, ohne dabei selbst in Verdacht zu geraten. Der Eindringling will ebenfalls unerkannt bleiben und darüber hinaus die wahre Vision erkennen. Dies führt häufig zur kuriosen Platzierung von Sternen und waghalsigen Bluffs, die dem Spiel – besonders zu fünft oder zu sechst – eine ganz besondere Spannung verleihen.

 

Fazit

„Dreams“ besticht nicht nur durch ein originelles Spielprinzip, sondern vor allem auch durch eine traumhafte (wie passend!) Optik. Jede der 72 Traumbildkarten ist ein kleines Kunstwerk für sich und lässt die unterschiedlichen Stile der acht Illustratoren erkennen.

 

Lob zum Spiel

+ ungewöhnliches, auf künstlerisches Sehen ausgelegtes Spielprinzip

+ interessanter und kniffliger Spielverlauf, da Spieler unterschiedlich wahrnehmen

+ vielfältige Möglichkeiten zum Bluffen und Täuschen

+ herausragende Illustrationen auf hochwertigen Karten