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06.02.16 – Nachgefragt

„Im Zentrum der Branche“

Als Treffpunkt der gesamten Branche hält die Spielwarenmesse jedes Jahr vielfältige Möglichkeiten für Industrie und Handel bereit. Wir befragten vier Fachhändler zu ihren bisherigen Erfahrungen und aktuellen Plänen sowie Erwartungen.

Nachgefragt_Sabine Wolfinger

Sabine Wolfinger

 
Nachgefragt_Jörg Loebner

Jörg Loebner

 

Sabine Wolfinger (idee+spiel-Mitglied), „Spielzeugwiese“, Würzburg: „Wir besuchen die Spielwarenmesse seit 40 Jahren regelmäßig. Sehr wichtig ist uns zunächst der persönliche Kontakt zu den Hauptlieferanten, zu denen sich über die Jahrzehnte hinweg eine vertrauensvolle, kollegiale Zusammenarbeit entwickelt hat. Durch das persönliche Gespräch mit den jeweiligen Repräsentanten erhält man sehr schnell Informationen über neue Trends sowie Strömungen und Schwerpunkte in der Weiterentwicklung der unterschiedlichen Sortimente.

Außerdem erfährt man viel über Produktion, verwendete Materialien und Sicherheitsstandards. Wir nutzen die Messetage voll aus. In den ersten Tagen absolvieren wir unser Pflichtprogramm, so dass wir uns in den letzten zwei Tagen Halle für Halle den kleinen Ständen widmen, die man sonst in der Hektik leicht übersieht. So halten wir gezielt nach dem besonderen ‚Etwas‘ Ausschau, das unser Geschäft einzigartig macht. Seien es z. B. kleine Knobelspiele oder etwas Dekoratives fürs Kinderzimmer oder für Erwachsene. Gerade die Randbereiche werden immer wichtiger und verleihen einem Geschäft durch Spezialisierung die persönliche Note. Wir hoffen, überrascht und begeistert zu werden.“

Jörg Loebner (VEDES-Mitglied), „Carl Loebner“, Torgau: „Da es uns leider nicht vergönnt war, vor der Wende die Spielwarenmesse zu besuchen, haben wir uns umso mehr gefreut, als wir 1998 vom damaligen Vorstand der VEDES eine Einladung bekommen haben. Wir waren überwältigt, kannten wir ja bislang nur die 500 gängigsten Artikel aus der DDR. Seither besuchen wir die Messe ohne Unterbrechung.

Wir besuchen nicht die Stände der großen Markenhersteller, da wir diese Sortimente nahezu komplett führen. Der Kunde entscheidet im Laufe des Jahres, was sich als Renner herauskristallisiert. Wir nehmen uns sehr viel Zeit, kleine Firmen zu finden, die keinen Außendienst haben, aber dennoch ein hochwertiges Sortiment führen. Das ist es, was der Kunde im ‚ältesten Spielwarengeschäft Deutschlands‘ erwartet.“

Hier geht es zum zweiten Teil der Umfrage: „Nachgefragt: Aktuellen Trends auf der Spur“.