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24.06.15 – Kinder in der digitalen Welt-Studie

Internet wichtiger als Konsolen

Rund 1,2 Mio. Drei- bis Achtjährige sind regelmäßig online aktiv. Das ist ein Ergebnis der aktuellen DIVSI-Studie.

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Kinder und Jugendliche nutzen Medien ganz selbstverständlich.

 

Als generelle Erkenntnis der Studie, bei der 1029 Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren befragt wurden, lässt sich festhalten, dass bei fast allen ein grundsätzliches Interesse an digitalen Medien besteht. „Eltern möchten ihren Kindern einen guten Start in eine Gesellschaft ermöglichen, die sich zunehmend digital organisiert. Deshalb müssen Kinder von Anfang an die Chance haben zu lernen, wie sie gut und souverän mit Medien umgehen“, erklärte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, die die Studie gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) und dem Heidelberger Sinus-Institut vorstellte.

Mit 55 % bewegt sich mehr als die Hälfte der Achtjährigen regelmäßig im World Wide Web, von den Sechsjährigen sind 28 % im Netz aktiv. Kinder, die noch nicht lesen und schreiben können, sind über das Erkennen von Symbolen fähig, eigenständig Webseiten aufzurufen. Weitere Erkenntnis: Mit dem Eintritt in die Schule lösen PC oder Laptop die Spielekonsole als meistgenutztes Endgerät ab.

Nicht alle sind „Digital Natives”

Obwohl der Nachwuchs mit Computer, Smartphone und Co. aufwächst, gilt: Je häufiger und selbstverständlicher Vater und Mutter im Netz unterwegs sind, desto eher sind auch ihre Kinder online. Zwei Drittel der Eltern hingegen verbieten ihren Jüngsten rigoros das Internet, da sie darin mehr Risiken als Chancen sehen. Als größte Gefahren gelten nicht kindgerechte Inhalte oder Cyber-Mobbing. Gleichwohl sieht die deutliche Mehrheit (65 %) Chancen in den digitalen Medien – insbesondere wenn es um die soziale Teilhabe geht.

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