02.04.25 – Analyse von guenstiger.de

Preisboom bei Spielwaren

In den letzten Jahren sind die Preise für Spielwaren deutlich gestiegen. Laut einer Analyse von guenstiger.de aus dem Jahr 2023 haben sich die Onlinepreise zwischen 2019 und 2022 um durchschnittlich 25 % erhöht. Diese Entwicklung setzt sich fort.

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© guenstiger.de

 

Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass die Preise von 2022 bis 2024 um weitere 10 % gestiegen sind. Besonders betroffen sind bekannte Marken wie Barbie und Playmobil, deren Preise sich in den letzten zwei Jahren jeweils um 24 % erhöht haben.

Im Zeitraum von Januar 2022 bis März 2024 wurde eine Preisanalyse von fast 10.000 Spielwaren durchgeführt. Ein durchschnittliches Spielzeug, das 2022 noch 43,10 € kostete, liegt 2024 bei etwa 47,20 € – ein Anstieg von rund 10 %. Besonders stark betroffen sind Barbie- und Playmobil-Produkte. Der Preis für Barbie-Spielwaren stieg von 28,90 € (2022) auf 35,80 € (2024), während der Durchschnittspreis für Playmobil-Produkte von 32,90 € auf 40,80 € anstieg. Mögliche Ursachen hierfür könnten der Erfolg des Barbie-Kinofilms 2023 und das 50-jährige Jubiläum von Playmobil im Jahr 2024 sein. Auch andere Spielzeugkategorien verzeichneten Preissteigerungen. Lernspielzeug verteuerte sich 2024 im Vergleich zu 2022 um 8 %, Lego und Puppen wurden jeweils um 5 % teurer und Autorennbahnen erlebten einen Preisanstieg von 4 %.

Was steckt hinter steigenden Spielzeugpreisen?

Die Gründe für diese Preissteigerungen sind vielfältig. Nicole Berg, Head of Communications bei guenstiger.de, erklärt, dass sowohl bestehende Produkte als auch Neuheiten aufgrund gestiegener Energie-, Fracht- und Rohstoffkosten sowie höherer Produktionskosten teurer werden können.

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