Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

08.10.14 – BVS - positiver Trend

Junge Eltern in Kauflaune

Wenn ein Kind neu geboren wird, dann zeigen sich Eltern und Verwandte großzügig.

323aa1014sp.jpg

Laut Npd Group/Eurotoys gaben die Deutschen für Baby- und Kleinkindspielzeug im vergangenen Jahr rund 458 Mio. EUR aus.

 

Wie das Institut für Handelsforschung Köln (IFH) meldet, gaben die Deutschen im vergangenen Jahr für eine komplette Erstausstattung rund 2.976 EUR aus – dies sind 4% mehr als noch 2012. Wenn nicht alles neu gekauft werden muss, weil beispielsweise ältere Geschwisterkinder da sind, wird immer noch durchschnittlich 1.400 EUR für das Baby ausgegeben.

Dazu erläuterte Steffen Kahnt, stellvertretender Geschäftsführer des Bundesverbandes des Spielwaren-Einzelhandels (BVS), anlässlich der Fachmesse Kind + Jugend in Köln:

«Frischgebackene Eltern und Großeltern schauen beim Nestbau nicht auf den Euro. Für Tochter und Sohn ist das Beste gerade gut genug

Von dieser spendablen Einstellung profitiert die Branche. Laut Npd Group/Eurotoys-Statistik erlebte der Markt für Baby- und Kleinkindspielzeug nach einem zweistelligem Umsatzwachstum (+11%) eine Korrektur: So gaben die Deutschen im vergangenen Jahr rund 458 Mio. EUR für den unter dreijährigen Nachwuchs aus. Dies entspricht trotz eines Rückgangs immer noch 5% mehr als zwei Jahre vorher (2011: 437 Mio. EUR).

Positive Entwicklung

Angesichts der sehr hohen Anschaffungsneigung der Konsumenten und der zuletzt höchsten Einkommenserwartung seit der Wiedervereinigung ist der Fachverband auch weiterhin optimistisch gestimmt. Wie Steffen Kahnt ausführt, werden angesichts der zu erwartenden Kauflaune die deutschen Endverbraucher auch 2014 die Spendierhosen nicht ausziehen. So gehen die Kölner von einer Stabilität sowohl bei Baby- und Kinderausstattung als auch bei Spielzeug aus. Diese Hoffnung auf eine gute Marktentwicklung resultiert nicht zuletzt aus der stabilen Geburtenentwicklung.

Nach einem historischen Tiefstand mit 662 685 Kindern 2011 ist der Trend laut Statistischem Bundesamt weiterhin positiv. Demnach stünden die Chancen gut, dass nach 2012 auch im vergangenen Jahr mehr Kinder geboren wurden. Vergleicht man die vorläufigen Zahlen für die ersten elf Monate ergab sich hier ein positiver Trend (+1%).