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01.12.15 – Stiftung Warentest: Plüschtiere

21 Kuscheltiere mangelhaft

21 Plüschtiere erhielten von Stiftung Warentest die Note „mangelhaft“. Der DVSI bedauert die Ergebnisse – und kritisiert die Vorgehensweise des Magazins.

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21 von 30 getesteten Kuscheltiere sind laut Stiftung Warentest „mangelhaft“.Foto: Pixabay

 

Die Stiftung Warentest hat insgesamt 30 exemplarisch ausgewählte Kuscheltiere einem umfangreichen Sicherheitstest unterzogen. 21 Kuscheltiere erhielten das Urteil „mangelhaft“, drei davon wurden als nicht verkehrsfähig eingestuft. Hier rissen die Nähte zu leicht auf, so dass Kinder das Füllmaterial leicht herauspulen, verschlucken und ersticken können. Bei den restlichen Tieren enthalten laut Testbericht Plüsch, Etikett oder Mähne gefährliche Schadstoffe, die krebserregend sind. 

Empfehlen kann die Stiftung Warentest nur acht Plüschtiere , z. B. einen Hasen der Firma Senger Tierpuppen mit dem besten Ergebnis des Test (1,0) oder den Elefant aus der Sendung mit der Maus (2,4) von Schmidt Spiele.

Keine sachliche Darstellung

Der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie (DVSI) bezieht zu diesem Ergebnis Stellung: „Die Stiftung Warentest legt (...) wieder einmal selbstdefinierte, intransparente Kriterien und Vorgaben freiwilliger Prüfsiegel zugrunde, die nicht auf den gesetzlichen Vorgaben basieren, an denen sich die Spielzeughersteller orientieren,“ heißt es in einer Mitteilung.

Der DVSI spricht von einem „verzerrten Bild“ und einem „alarmistischem Testbericht“. Deshalb empfiehlt der DVSI „Waren von vertrauenswürdigen Herstellern und bei ebensolchen Händlern“ zu kaufen. Auch solle man darauf achten, dass Spielzeuge das CE-Kennzeichen tragen. „Dieses bestätigt, dass ein Spielzeugprodukt, auf dem es angebracht ist, sämtliche vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen erfüllt, wie sie von der europäischen Spielzeugrichtlinie auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse vorgegeben werden“, so der DVSI.