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01.04.14 – Stadlbauer-Interview

Portfolio mit Puppenglück

Seit Anfang März ergänzt eine weitere interessante Marke das Portfolio von Stadlbauer, mit Sitz in Puch bei Salzburg. Mit dem Kauf von Schildkröt investiert man nun auch in den Mädchenbereich. Wir haben uns mit dem Mehrheitseigentümer und Präsidenten Dr. Dieter Stadlbauer über die Pläne des Familienunternehmens unterhalten.

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Der Firmensitz in Puch bei Salzburg.

 
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Dr. Dieter Stadlbauer erweitert mit der Marke Schildkröt das Portfolio des Familienunternehmens.

 
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das spielzeug: Inwiefern ergänzt die Marke Schildkröt das bisherige Produktportfolio von Stadlbauer?

Dr. Dieter Stadlbauer: Für unsere Unternehmen ist es eine perfekte Ergänzung, da Schildkröt eine ganz starke Marke im Mädchen-Spielwarenbereich ist. Zudem besitzt das traditionsreiche Unternehmen ein sehr gutes Image. So liegt der Bekanntheitsgrad der Marke in Deutschland zwischen 40 und 80% – je nach Altersgruppe.

das spielzeug: Wie erfolgt künftig die Aufgabenverteilung?

Dr. Dieter Stadlbauer: Grundsätzlich geht es bei unserer Strategie um eine mittel- und langfristige Ausrichtung. Durch professionelles Marketing und einen dynamischen Vertrieb sowie zahlreiche Innovationen setzen wir gezielt auf eine Expansion – ganz nach dem Motto «Schlummerle erwacht». Die bisherige Geschäftsführung und das Team im thüringischen Rauenstein sind mit ihrer langen spezifischen Erfahrung in die herausfordernden Konzepte der Zukunft voll eingebunden.

das spielzeug: Welche langfristigen strategischen Pläne hegt man mit der Übernahme des Puppenherstellers?

Dr. Dieter Stadlbauer: Mit der im März erfolgten Übernahme der bekannten und hochwertigen Qualitätsmarke in Thüringen bereichern wir unser Sortiment im Mädchen-Spielwarenbereich. Wir streben dabei an, zusätzliche Marktanteile zu gewinnen, die dem hochstehenden Image von Schildkröt auf der ganzen Linie entsprechen. In unserem ganz besonderen Blickpunkt steht als zentrales Thema das Glück der Puppenmütter.

das spielzeug: Als weiterer Partner galt bis zum 28.2. Nintendo – welche Folgen hat die Umstrukturierung für das Unternehmen?

Dr. Dieter Stadlbauer: Dieser Schritt war langfristig vereinbart und geplant. Wir blicken zurück auf eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit, die für unser Unternehmen sehr wichtig war. Nintendo und Stadlbauer bleiben aber auch weiterhin partnerschaftlich verbunden, da im wichtigen Lizenzbereich eine intensivierte Zusammenarbeit vereinbart wurde. Diese bedeutet für unser Unternehmen ein großes zusätzliches internationales Potenzial.

das spielzeug: Verfolgt Ihr Unternehmen derzeit weitere Übernahmen?

Dr. Dieter Stadlbauer: Zurzeit sind wir damit befasst, alle großen Chancen unserer bestehenden Produktgruppen national und international zu nützen. Wir sehen darin ein interessantes Steigerungspotenzial. Für neue Projekte sind wir offen, sofern das Gesamtpaket in unsere Strategie und Firmenkultur passt.

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