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19.09.17 – Internationalisierung geht weiter

Ravensburger kauft Thinkfun

Zum Monatsende übernimmt die Ravensburger Gruppe den in Alexandria, Virginia, ansässigen Spielehersteller Thinkfun und stärkt somit ihre Ausrichtung als internationale Unternehmensfamilie.

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Mit der Übernahme von Thinkfun setzt Ravensburger seinen Internationalisierungskurs fort. © Thinkfun/Ravensburger

 
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Die Spiele von Thinkfun basieren auf Spielideen, die besonders das Denkvermögen fördern, aber dennoch unterhaltsam sind. © Thinkfun

 

Nach der Übernahme des Start-up Wonder Forge aus den USA im Jahr 2012 folgte 2015 der schwedische Hersteller Brio. Vor Kurzem beteiligte sich Ravensburger am englischen Verlag Wonderbly, der personalisierte Kinderbücher digital entwickelt. Zum 30. September gehört nun auch das US-Unternehmen Thinkfun, das 41 Mitarbeiter beschäftigt, zur Ravensburger Gruppe. Thinkfun gilt in den USA als Marktführer in der Kategorie Braingames. Spiele und Puzzles sind dort die größten Warengruppen und gelten als Wachstumstreiber.

Bei Thinkfun ist der Name Programm. Der Hersteller vereint „Thinking“ und „Fun“ und entwickelt Denk- und Logikspiele mit hohem Spaßfaktor. Mit der Aquisition baut Ravensburger seine Position im wichtigen US-amerikanischen Spielwarenmarkt weiter aus. Darüber hinaus soll Thinkfun seine ausgewiesene Kompetenz für Denk- und Logikspiele in die Unternehmensgruppe einbringen.

Was ändert sich, was bleibt gleich?

Bill Ritchie und Andrea Barthello gründeten Thinkfun vor 32 Jahren und spezialisierten sich von Anfang an auf die Entwicklung von „Braingames“. Ritchie und Barthello suchten auf lange Frist einen Partner mit starker internationaler Marke und Digitalkompetenz, der Thinkfun neue Entwicklungschancen bietet. Unter vielen Interessenten fiel die Wahl auf Ravensburger: „Wir haben jemanden gesucht, der unser Lebenswerk weiterführt. Ravensburger ist eine erfolgreiche internationale Unternehmensgruppe und bietet Thinkfun ein ideales Umfeld für weiteres Wachstum, neue Produktentwicklungen und zukünftig auch digitale Innovation“, so das gemeinsame Statement des Gründerduos. Der Ravensburger Vorstandsvorsitzende Clemens Maier fügt hinzu: „Wir kennen und schätzen Thinkfun seit Langem. Mit der Akquisition erweitern wir international unser Markenportfolio und bauen in unserem Unternehmen eine neue Kompetenz für Denkspiele auf.“

Thinkfun wird seine Geschäfte innerhalb der Ravensburger Gruppe als eigenständige Marke mit dem bestehenden Management am Firmensitz in Alexandria, Virginia, weiterführen. Co-Gründer Bill Ritchie wird als Chief Creative Officer weiter für das Unternehmen tätig sein.