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08.06.18 – Schnappspiel für 2-6 Ninja-Katzen

Game Factory: Cobra Paw

Game Factorys „Cobra Paw“ erfordert blitzschnelle Reflexe und gezielte Schnapp-Attacken, da nur ein Ninja in Meister Miaus Pfotenabdrücke treten kann.

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„Cobra Paw“ verlangt allen Spielern eine große Portion Hand-Auge-Koordination sowie messerscharfe Reflexe ab. © P. Tonn

 
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Die 21 unterschiedlichen Clawfuku-Steine fassen sich sehr angenehm an und sind, was Material und Bemalung angeht, von hoher Qualität. © P. Tonn

 
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Für eine actiongeladene Runde „Cobra Paw“ (Game Factory, Vertrieb: Carletto) braucht es nicht viel: zwei Ninja-Würfel, 21 mysteriöse Clawfuku-Steine und das Wichtigste überhaupt – jede Menge Kampfeswillen.

Denn hier liefern sich bis zu sechs Spieler einen erbitterten Reaktionskampf. Reihum würfeln die katzenhaften Ninjas die beiden Würfel mit unterschiedlichen Symbolen auf allen Seiten. Zu jedem möglichen Zeichenpaar befindet sich ein Clawfuku-Stein auf dem Tisch – oder epischer: „in der Arena“.

Wer nun den gesuchten Stein zuerst schnappt, darf ihn vor sich ablegen. Wer zuerst sechs Clawfukus ergattert, gewinnt. Doch einmal erkämpfte Steine sind alles andere als sicher, da sie jederzeit auch wieder stibitzt werden können. So dauert eine Partie zwischen 5 und 15 Minuten.

Schnapp-Etikette

Doch was genau bedeutet „Schnappen“ eigentlich? Sind Krallen, Fäuste, Handkanten oder technische Hilfsmittel erlaubt? Natürlich nicht! Und sollte der altehrwürdige Meister Miau eines Tages erfahren, dass seine Schüler derart undisziplinierte Techniken anwenden... dann wäre er bestimmt sehr traurig.

Deshalb ist es wichtig, dass alle Spieler sich an einen Verhaltenskodex halten, der für Fairness sorgt und das Verletzungsrisiko minimiert. So gilt die Regel, nur einen oder mehrere Finger einer Hand einzusetzen, nicht aber die ganze „Pfote“, wie es im Kodex heißt.

Da jeder Clawfuku-Stein eine runde Mulde zwischen seinen beiden Symbolen aufweist, gilt derjenige als Sieger, dessen Finger diese Mitte am zielsichersten erwischen.

Für erfahrene Kämpfer

„Cobra Paw“ hat außerdem noch weitere Spielmodi zu bieten: Bei „Geister der Gefallenen“ werden zu Beginn bis zu fünf Steine verdeckt aus der Arena entfernt. Immer wenn ein entsprechendes Symbolpaar gewürfelt wird, erhält der Ninja, der zuerst „Ninja!“ ruft, einen Clawfuku.

In der „Pfoten weg!“-Variante kostet ein falscher Schnappversuch einen bereits ergatterten Stein. Und die „Ninja-Duell“-Methode ist speziell für zwei Spieler konzipiert, die bis zum elften statt bis zum sechsten Stein kämpfen.

Fazit

„Cobra Paw“ ist zugegebenermaßen ein ungewöhnlicher „spielbar!“-Titel. Die Regeln sind in 21 Sekunden erklärt, und das Material beschränkt sich auf ebenso viele Spielsteine sowie zwei Würfel. Manchmal reicht das aber auch schon für mehrere spaßige Runden unkomplizierter Reaktions-Action aus.

Lob zum Spiel

+ überschaubares, aber sehr hochwertiges Spielmaterial

+ verständliche Regeln, verpackt in humorvoller Hintergrundgeschichte