Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

10.06.16 – Strategisches Familienspiel für 2-4 Bauingenieure

Kosmos: Imhotep

Im Alten Ägypten war es eine Herausforderung, Anlagen für den Pharao zu bauen. Mit Imhotep kann man einen Teil dieser Geschichte miterleben.

imhotepcover.jpg

Das Cover zeigt den Bauplan ägyptischer Monumente.

 
bewertungskastenimhotep.gif

Unsere Bewertung zum Spiel Kosmos: Imhotep

 
Alle Bilder anzeigen

In dem bei Kosmos erschienenem Spiel müssen Spieler ab 10 Jahren in knapp 40 Minuten Monumente für den Herrscher Ägyptens erschaffen. Wer nach sechs Runden Steinquader am geschicktesten bei den Anlagen einsetzt, gewinnt das Spiel und entpuppt sich als bester Architekt.

Die Baustelle des Pharao

Das Spiel bietet eine leichtere Einstiegsvariante und eine erweiterte Kennervariante; für die erste Partie empfiehlt es sich, erstere zu nutzen, um sich mit den Mechanismen des Spiels vertraut zu machen.

Die Spieler wählen eine Farbe und erhalten, je nach Startreihenfolge, eine bestimmte Menge an Quader ihrer Farbe sowie ein Lagerplättchen für die Steine. In der Mitte des Tisches liegen die fünf Orte (Markt, Pyramide, Tempel, Schatzkammer und Obelisken), zu denen die Steinquader gebracht werden müssen. Je nach Anzahl der Spieler werden Bootskarten (für 2, 3 oder 4 Spieler sind es jeweils sieben Karten) entnommen und eine zufällig wieder in die Schachtel gelegt. Um das Spielfeld herum werden die acht zur Auswahl stehenden Schiffe, die Punktzählleiste und der Steinbruch (alle Steine aller Spieler) gelegt.

Baustellenalltag

Zu Beginn jeder Runde wird eine Schiffskarte gezogen, mit der vier Schiffe bekannt gegeben werden, die den Spielern in der aktuellen Runde zur Verfügung stehen. Reihum wählen die Spieler dann aus einer von vier Aktionen bis keine mehr möglich ist. Man nimmt einen Stein aus dem Steinbruch in sein Lager oder platziert vom Lager einen auf einem Schiff. Des Weiteren kann man ein Schiff zu einem Ort fahren auch wenn man keinen eigenen Stein darauf hat. Einzig auf die Mindestbeladung muss geachtet werden, denn kein Schiff darf leer oder mit zu wenig Ladung unterwegs sein.

Als letzte Option gibt es den Markt, an dem Sonderkarten (z. B. zwei Steine auf ein Schiff stellen oder direkt aus dem Steinbruch ein Monument befüllen) erhältlich sind. Besonders wichtig ist die Platzierung der Steine auf den Booten und die durch die Reihenfolge festgelegte Löschung der Ladung (von vorne nach hinten). An jedem einzelnen Ort findet eine unterschiedliche Punktewertung (sofort, am Ende der Runde oder am Ende der Partie) nach einen unterschiedlichen Prinzip (höchster Turm beim Obelisken, sichtbare Steine von oben im Tempel oder zusammenhängende Quader in der Schatzkammer) statt.

Fazit

Imhotep überzeugt durch seine einfachen und schnell zu erlernenden Regeln. Besonders attraktiv wird das Spiel durch die Option, die Schiffe jederzeit zu einem bestimmten Ort zu fahren und so dem Mitspieler einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die Altersfreigabe ab 10 Jahren ist passend und mit dem hohen Wiederspielwert – auch dank relativ kurzer Partien – und dem ansprechendem Material ist der Preis von knapp € 35,- akzeptabel.

Lob zum Spiel

  • hoher Wiederspielwert
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • schneller und unkomplizierter Einstieg
  • als Familienspiel geeignet