24.03.21 – Corona-Beschlüsse

BVS zeigt sich erneut fassungslos

Auch der Handelsverband Spielwaren kritisiert die aktuellen Corona-Beschlüsse scharf. Für Spielwarenhändler ist damit bereits das zweite Ostergeschäft mit hohen Umsatzeinbußen verbunden.

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Steffen Kahnt, BVS-Geschäftsführer © BVS

 

Dass zahlreichen Spielwarenhändlern das Aus droht, thematisierte der BVS bereits Anfang März. Während in anderen europäischen Ländern der Einzelhandel trotz deutlich höherer Inzidenzzahlen schon längst wieder geöffnet hat, ignorieren Bundeskanzlerin, Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten weiterhin die Erkenntnisse von Robert-Koch-Institut, Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW), Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und Hygieneexperten, wonach vom Einkaufen im Einzelhandel keine erhöhte Infektionsgefahr durch das SARS-CoV-2-Virus ausgeht. Stattdessen präsentiert die Politik eine nicht nachvollziehbare „Verwirr-Matrix“ und verzögert die längst fällige Öffnung der Geschäfte weiter. Den ganzen Artikel lesen Sie hier:

Auch zu den jüngsten Beschlüssen vom Montag äußerte sich der BVS auf Nachfrage von das spielzeug: „Mit den neuen Beschlüssen ignoriert die Politik wieder einmal, dass der Einzelhandel kein Infektionsort ist. Dieses Vorgehen vernichtet Existenzen und lässt uns fassungslos zurück. Für die Spielwaren-Einzelhändler wird es das zweite Ostergeschäft mit geschlossenen Läden sein. Die Umsatzeinbußen liegen schon jetzt bei über 300 Millionen Euro“, so Steffen Kahnt, BVS-Geschäftsführer.

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