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26.06.15 – Iconkids & Youth-Kongress

Die Hits der Kids

Mit rund 300 Fachbesuchern aus über 200 Firmen fand heute unter dem Motto „Junge Märkte 2015“ der 17. Kongress von Iconkids & Youth in München statt. 

Freiheizhalle

Der Kongress fand erstmals in der Location Freiheiz statt.

 
WhatsApp & Facebook

WhatsApp und Facebook sind bei den Kindern die beliebtesten sozialen Netzwerke.

 
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Axel Dammler eröffnete mit dem Vortrag „What`s hot in 2015“ die größte Kinder- und Jugendkonferenz Europas, die erstmals in der Freiheizhalle veranstaltet wurde. Im Fokus standen dabei aktuelle Trends und Daten zum deutschen Kinder- und Jugendmarkt. So betonte der Geschäftsführende Gesellschafter von Iconkids & Youth, dass das Fernsehen trotz der immer breiteren Nutzung des Smartphones noch quicklebendig sei.

„Auch wenn Kinder sich mit zunehmendem Alter vermehrt für ein eigenes Handy interessieren, ist das Medium Fernsehen noch lange nicht tot. Bei diesem handelt es sich um ein integratives Medium, während beim Smartphone der individuelle Faktor dominiert.“ Dammler machte jedoch auch deutlich, wie Videoplattformen von der jungen Zielgruppe genutzt werden. „Youtube z. B. wird immer mehr als Informationsquelle genutzt. 36 % der 13- bis 19-Jährigen schauen sich dort mindestens einmal pro Monat ein Tutorial-Video an."

Schlüsselsignale nötig

Im Anschluss referierte Karin Henneberger zum Thema „Das ist für mich, das will ich haben ...“. Mit Beispielen aus der Praxis verdeutlichte sie, wie Kommunikation für Kinderprodukte aussehen muss. Dabei betonte sie, dass es nicht ausreiche, wenn man die Artikel nur möglichst farbenfroh und lustig gestaltet. Je nach Geschlecht und Alter habe der Nachwuchs grundsätzlich andere Anforderungen an Kommunikation und Verpackung. Vielmehr sind Jungen und Mädchen auf der Suche nach diversen Schlüsselsignalen, die ihnen vermitteln „Das ist für mich“. Abgerundet wurde ihr Beitrag mit vielen weiteren anschaulichen Beispielen, wie Firmen den Wunsch nach ihrem Produkt stimulieren können.

So ticken junge Erwachsene

Ingo Barlovic stellte im Anschluss die Werte- und Lebenswelt junger Erwachsener dar. So betonte er gleich zu Beginn, dass die in einer chaotischen Welt aufgewachsenen jungen Erwachsene nicht nur eigene Codes besitzen, sondern auch gelernt haben, sich in der Gesellschaft durchzusetzen. Dabei verschieben sie politische und gesellschaftliche Grenzen – ganz ohne laute Proteste. Abschließend betonte Barlovic, dass diese „Generation Y“ eine eigenständige Zielgruppe sei – auch wenn ihnen die Älteren aufgrund des Jugendwahns scheinbar so ähnlich sind.

Mehr zum Kongress „Junge Märkte 2015“ lesen Sie in Kürze auf unserer Website www.dasspielzeug.de sowie in der August-Ausgabe von „das spielzeug“, die Sie hier bestellen können.