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16.04.15 – Einkommensstarke Haushalte

GfK: Kaufkraftdaten für Österreich und die Schweiz

Die GfK hat aktuell die „Kaufkraft 2015“-Studie für Österreich sowie regionalisierte Kaufkraftdaten für die DACH-Region veröffentlicht.

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Um die regionale Verteilung der Kaufkraft in Österreich und der Schweiz geht es in der aktuellen GfK-Studie. Foto: Günther Havlena_pixelio.de

 

Im Rahmen dieser vorliegenden Studie wird die regionale Verteilung der Kaufkraft von der Ebene der Bundesländer bis zu feinräumigen Postleitzahlgebieten untersucht. Anhand der aktuellen Daten sind deutliche Unterschiede zwischen den Staaten und innerhalb der Länder erkennbar. Für die Schweiz wird im Jahr 2015 eine Kaufkraft von 37.651 Euro je Einwohner prognostiziert. Dabei lag die Gesamtsumme der Kaufkraft in der Schweiz im Jahr 2015 bei 307,9 Mrd. € (inklusive Liechtenstein). Die Gesamtsumme der Kaufkraft liegt in Österreich bei rund 187,7 Mrd. €. Das entspricht im Schnitt 22.067 € pro Kopf, die jedem Österreicher für den Konsum, die Miete oder Lebenshaltungskosten zur Verfügung stehen.

Vergleich zu Deutschland

Damit liegen die Österreicher und die Schweizer im pro-Kopf-Vergleich vor den Deutschen: Der durchschnittliche Bundesbürger hat im Jahr 2015 eine Kaufkraft von 21.449 €. Die Gesamtsumme der deutschen Kaufkraft  – 1.732,4 Mrd. €– übertrifft die der Nachbarn um ein Vielfaches. Dies überrascht bei rund 80,8 Mio. Einwohnern in Deutschland gegenüber rund 8,2 Mio. in der Schweiz und 8,5 Mio. in Österreich allerdings nicht.

 

Blick auf Österreich

Niederösterreich liegt als einziges Bundesland mit rund 4% deutlich über dem österreichischen Durchschnitt. Wien folgt auf Rang zwei, danach folgen Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich – die alle knapp über dem Bundesdurchschnitt liegen. Die anderen Bundesländer liegen etwas unter dem Durchschnitt. Interessant wird es, wenn man sich die Kaufkraft je Haushalt anschaut: Auch hier führt Niederösterreich und kann sich dabei sogar gut 8% vom Durchschnitt absetzen. Wien schneidet im Vergleich der Kaufkraft je Haushalt am schwächsten ab: Ein Wert von rund 12% unter dem Bundesdurchschnitt spiegelt wider, dass die Zahl der Einpersonenhaushalte in der Hauptstadt höher ist - mit nur einem Verdiener sinkt entsprechend die durchschnittliche Haushaltskaufkraft.

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