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25.09.17

Zukunftspläne von Toys“R“Us

Nach Bekanntgabe der Toys“R“Us-Insolvenz in Kanada und den USA stellte CEO David Brandon im New Yorker Pop-up Store erste Ideen für die Zukunft vor.

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Zukünftig sollen mehr Läden die Marken Toys R Us und Babies R Us kombinieren, wie hier die deutsche Filiale in Köln-Marsdorf. © Toys“R“Us

 

Zu den Plänen, zusammengefasst im „Projekt Sunrise“, gehören die Verkleinerung einiger Outlets und der Umbau größerer Läden, damit Kinder dort mehr Spielmöglichkeiten haben. Weiterhin möchte die Kette ihre Online- und In-Store-Shopping-Erlebnisse optimieren, um einen schnelleren Versand, eine bessere Technologie und einen höheren Kundenservice zu bieten. Außerdem versprach David Brandon den 64.000 Mitarbeitern mehr Gehalt.

Schließung unrentabler Filialen

Darüber hinaus kündigte Brandon an, dass Toys“R“Us nach der Insolvenzphase wohl neue Besitzer haben wird: Er hat einen Verkauf nicht ausgeschlossen und erklärte, dass das Unternehmen und seine Gläubiger noch keine Entscheidung getroffen hätten. Laut Brandon plant Toys“R“Us nicht, eine überproportionale Zahl seiner 1.600 Filialen in den USA zu schließen, sondern eher kleinere Geschäfte in Gebieten wie Washington, D.C., Boston oder Detroit zu eröffnen. Allerdings gab er zu, dass unrentable Läden geschlossen werden. In Zukunft sollen zudem mehr Läden die Flaggschiffmarke für Kinder aller Altersstufen mit der auf Säuglinge und Kleinkinder fokussierten Marke Babies R Us kombinieren.