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25.09.15 – ECC Köln/Otto

Einkaufsverhalten im Netz

Wer kauft im Internet ein? Wird die Ware am PC oder über das Smartphone bestellt? Antworten dazu und noch viele mehr liefert die Kurzstudie „E-Commerce 2015“ vom ECC Köln und Otto.

Grafik Online-Shopping

Männer und Frauen unterscheiden sich beim Online-Shoppen teils erheblich.

 

Ein Ergebnis der Studie „E-Commerce 2015 – Wie wir wirklich online einkaufen“ ist, dass doppelt so viele Frauen wie Männer mindestens einmal im Monat Mode im Internet kaufen. Allerdings geben sie pro Bestellung 12 € weniger aus. Das starke Geschlecht ordert hingegen bevorzugt die Komplettausstattung. Gleiches gilt für Frauen, wenn es um Produkte aus dem Unterhaltungselektronikbereich geht. Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es auch hinsichtlich der Motive fürs Shoppen. Frauen ordern doppelt so häufig aus Langeweile. Zudem sehen sie den Kauf im Netz deutlich häufiger als Belohnung oder Aufheiterung an.

Fast jede sechste Web-Bestellung ist mittlerweile ein Impulskauf. Speziell Online-Werbung und Empfehlungen aus dem Freundeskreis tragen dazu bei, dass Konsumenten ungeplant einen Web-Shop aufsuchen. Vorrangig kaufen mehr als zwei Drittel der Befragten immer wieder bei den selben Anbietern ein – durchschnittlich bei 2,4 Shops. Am beliebtesten sind hierzulande Amazon, eBay und Otto. Nur rund 30 % bestellen regelmäßig bei wechselnden Shops. Ein Großteil der Befragten wünscht sich eine telefonische Beratung bei technischen Problemen, Reklamationen sowie Preisfragen.

An welchem Gerät wird bestellt?

Haben die Deutschen beim Surfen im Netz vom Smartphone aus ein passendes Produkt entdeckt, wechselt mehr als jeder vierte von ihnen zur Bestellung noch an den Computer – prinzipiell eher die Älteren. Während jüngere User zu kleine Auswahlflächen und eine umständliche Dateieingabe bemängeln, stören sich ältere Shopper an der schlechten Lesbarkeit sowie an vermeintlichen Sicherheitsmängeln. Trotzalledem: Fast 25 % der Online-Shopper schicken ihre Bestellung bereits selbstverständlich über mobile Endgeräte ab.

„Grundsätzlich lassen sich Online-Shopper aber nicht mehr pauschal in 'die Jungen' und 'die Alten' aufteilen. Auch der Großteil der Silver Surfer ist mittlerweile mehrmals täglich online und kauft im Netz bei seinen Lieblingsshops. Unterschiede zwischen den Zielgruppen im Online-Shopping-Verhalten lassen sich erst bei genauerem Hinsehen erkennen, zum Beispiel in puncto Mobile Shopping oder in Bezug auf Warengruppen“, erklärt Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.